Auf ihrem Kreisparteitag am 27.10.2003 hat die SPD Jena über ihr Programm zur Kommunalwahl beraten. Zentrale Punkte waren Stadtentwicklung, Soziales, Sicherheit, Finanzen und Kultur. Als neue stellvertretende Kreisvorsitze wurde die Landtagsabgeordnete Dr. Christine Klaus gewählt. Die Neuwahl war notwendig geworden, da die bisherige Stellvertreterin verzogen ist.
"Die SPD Jena will mit einem soliden Konzept antreten. Es ist gute Tradition bei den Jenaer Sozialdemokraten sich gründlich mit den Perspektiven der Stadt zu befassen. Nur so ist auch garantiert, dass wir den Bürgern Jenas ein durchdachtes Konzept präsentieren", sagte SPD-Chef Albrecht Schröter. "Deshalb diskutiert die SPD schon frühzeitig die Schwerpunkte ihres Programms. Dabei ist es uns überaus wichtig, dass wir Visionen für Jena entwickeln und diese mit konkreten machbaren Zielen verknüpfen."
Die neue stellvertretende Kreisvorsitzende Christine Klaus sagte: "Ich werde mich aktiv in diesen Prozess einbringen. Meine Aufgabe sehe ich darin, für eine enge Verknüpfung zwischen Programmarbeit und ihrer praktischer Umsetzung zu sorgen."
Auch über die Frage der Kandidaten fanden erste Beratungen statt. So hat sich bereits jetzt ein Kern-Team von 25 Mitgliedern gebildet, das sich aus erfahrenen Kommunalpolitikern und jungen Jenaern zusammensetzt. Dieses Kern-Team wird in den nächsten Monaten die Details für das SPD-Wahlprogramm erarbeiten. Dabei wird ? wie schon in der Vergangenheit ? auch auf externen Sachverstand zurückgegriffen.
Wer ein Konzept für Jena entwickelt, wird auch auf das Geleistete zurückblicken. So macht das Land Thüringen immer mehr Schulden ? Jena hingegen baut Schulden ab. Ein Verdienst auch von Frank Jauch, dem Finanz-Dezernenten. Intelligente Lösungen wie das Kommunale Immobilienmanagement haben Ressourcen freigelegt. Die Ortschaften werden ein eigenes Budget bekommen.