Lemb fordert Atomausstieg

Veröffentlicht am 15.03.2011 in Umwelt & Energie

Der Geraer Landtagsabgeordnete Wolfgang Lemb (SPD) unterstreicht die Forderung nach einem Atomausstieg. Er reagierte damit auf die tragischen Ereignisse in Japan.

Lemb erklärt, dass aufgrund des Unglücks ein sofortiges Umdenken der Bundesregierung beginnen muss: "Die Ereignisse zeigen, dass Atomkraft eine unverantwortliche Technologie ist. Der von rot-grün beschlossene Atomausstieg muss fortgesetzt werden, eine Prüfung allein reicht nicht.“.

Lemb fordert die Landesregierung auf, sich der Bundesratsinitiative anzuschließen, die Nordrhein-Westfalens Umweltminister ankündigte um eine Verlängerung der AKW-Laufzeiten zu verhindern.

„In Deutschland wäre ein Stromausfall viel eher viel kritischer.“, erklärt der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion.

Atomkraftwerke benötigen sehr viel Strom, um die großen elektrischen Kühlwasserpumpen zu betreiben. Batterien genügen dafür nicht. Dass die Anlage in Fukushima eine Zeit lang mit Batterien funktionierte, liegt daran, dass sie über eine dampfgetriebene Pumpe verfügt. Der Strom aus den besagten Batterien dient dabei nicht für den Antrieb, sondern ausschließlich für die Steuerung der Kühlwasserpumpen.

Das deutsche Atomkraftwerk Biblis B verfügt nun gar nicht über eine solche Notkühlpumpe. Weiter gibt es noch einen Unterschied: In Biblis B reicht die Batterie-Versorgung zur Steuerung des Kraftwerks nur für knapp zwei Stunden, währen die japanischen Atomkraftwerke bis zu acht Stunden ohne Strom überbrücken können.

„Das ist ein Unterschied, der den wenigsten Thüringern bisher bekannt war. Deutsche Atomkraftwerke sind nicht auf dem neuesten Stand der Technik und stellen auch für die Menschen in Thüringen eine Gefahr dar. Deutschland muss den Ausbau der erneuerbaren Energien weiter und schneller vorantreiben. Nur so ist die sichere Energiegewinnung möglich.“, so Lemb abschließend.

 
 

Homepage Wolfgang Lemb

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