v.l.: OB Matthias Doht, Prof. Dr. Roland Merten, Heidrun Sachse, Karin Richardt Zu einer kurzen Stippvisite hielt sich Thüringens neuer Kultusstaatsskretär Professor Doktor Roland Merten in Eisenach auf. Während eines Arbeitsgespräches mit Oberbürgermeister Matthias Doht und mit Bildungsfragen beschäftigten SPD-Stadtratsmitgliedern wurden Verfahrenswege für das Angebot einer Gemeinschaftsschule in der Wartburgstadt erörtert.
Der für Bildung zuständige Staatssekretär informierte darüber, dass die gesetzlichen Grundlagen für die Thüringer Gemeinschaftsschule zügig auf den Weg gebracht werden. Mit öffentlichen Informationsveranstaltungen, auch in Eisenach, soll das Angebot einer Gemeinschaftsschule erläutert und dafür geworben werden. Das Interesse im gesamten Freistaat ist groß, aber auch einige Irritationen sorgen für Unruhe. Die Gesprächspartner waren sich einig, das Angebot einer Thüringer Gemeinschaftsschule für Eisenasch zu nutzen. Weitere bildungspolitische Aspekte (Berufsschule) mit Bezug auf Eisenach wurden ebenso erörtert.
Staatssekretär Prof. Dr. Roland Merten besuchte auch die sozialdemokratische Gründungsstätte „Goldener Löwe“ in Eisenach, wurde hier von Eisenachs SPD-Vorsitzenden Torsten Tikwe und Karin Richardt, Geschäftsführerin der August-Bebel-Gesellschaft, die Trägerin der Gedenkstätte ist, begleitet. Am Abend referierte der Staatssekretär, seit 2004 Professor für Sozialpädagogik an der Universität Jena, bei einer Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung zum Thema „Kinderarmut in Thüringen: Wie kann die Landespolitik entgegensteuern?“.
Th. Levknecht