„Völlig unzulänglich“ ist nach Ansicht von SPD-Bildungspolitiker
Hans-Jürgen Döring der vom Kultusministerium vorgelegte Entwurf eines
neuen Lehrerbildungsgesetzes.
Kultusministerium soll im neuen Lehrerbildungsgesetz Gleichwertigkeit
und Vergleichbarkeit unterschiedlicher Lehrämter festschreiben
„Völlig unzulänglich“ ist nach Ansicht von SPD-Bildungspolitiker
Hans-Jürgen Döring der vom Kultusministerium vorgelegte Entwurf eines
neuen Lehrerbildungsgesetzes. Zwar sei anzuerkennen, dass sich die
Landesregierung mit der Novelle endlich um eine stärkere Verknüpfung der
drei Phasen der Lehrerbildung bemühe. „Nicht nachvollziehbar ist für
mich aber, warum an der längst nicht mehr zeitgemäßen Hierarchisierung
der Lehrämter festgehalten wird“, sagt Döring. So soll das
Lehramtsstudium für die Grundschule künftig nur acht Semester umfassen
und mit einem Bachelor-Abschluss beendet werden können. Beim
Lehramtsstudium für die Regelschule seien dagegen neun Semester sowie
ein Master-Abschluss und beim ebenfalls am Master-Grad orientierten
Lehramtsstudium für das Gymnasium zehn Semester vonnöten. „Damit macht
sich ausgerechnet das Kultusministerium die wissenschaftlich längst
widerlegte Auffassung zu eigen, für die Bildung und Erziehung kleiner
Kinder brauche man keine vollwertige pädagogische Ausbildung“,
kritisiert der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion.
Der Bildungsexperte fordert daher, im neuen Lehrerbildungsgesetz die
Gleichwertigkeit und Vergleichbarkeit der unterschiedlichen Lehrämter
festzuschreiben. Dies entspreche nicht zuletzt den Empfehlungen der
Enquetekommission „Erziehung und Bildung in Thüringen“, die sich
ausdrücklich für „eine für alle Lehrämter gleichlange
wissenschaftliche Grundausbildung“ ausgesprochen habe. „Wenn nun das
Kultusministerium in seiner Begründung zum Gesetzentwurf behauptet, es
habe die Empfehlungen der Expertenkommission berücksichtigt, ist das
ziemlich dreist“, sagt Döring. Der Bildungspolitiker erinnert zudem
daran, dass im CDU-geführten Nordrhein-Westfalen demnächst eine für alle
Lehrämter gleichlange Ausbildung eingeführt werden soll. „Die
Landesregierung ist in Sachen Lehrerausbildung also noch nicht einmal im
Vergleich zum eigenen politischen Lager auf der Höhe der Zeit“,
resümiert Döring.
Zwar sei anzuerkennen, dass sich die
Landesregierung mit der Novelle endlich um eine stärkere Verknüpfung der
drei Phasen der Lehrerbildung bemühe. „Nicht nachvollziehbar ist für
mich aber, warum an der längst nicht mehr zeitgemäßen Hierarchisierung
der Lehrämter festgehalten wird“, sagt Döring. So soll das
Lehramtsstudium für die Grundschule künftig nur acht Semester umfassen
und mit einem Bachelor-Abschluss beendet werden können. Beim
Lehramtsstudium für die Regelschule seien dagegen neun Semester sowie
ein Master-Abschluss und beim ebenfalls am Master-Grad orientierten
Lehramtsstudium für das Gymnasium zehn Semester vonnöten. „Damit macht
sich ausgerechnet das Kultusministerium die wissenschaftlich längst
widerlegte Auffassung zu eigen, für die Bildung und Erziehung kleiner
Kinder brauche man keine vollwertige pädagogische Ausbildung“,
kritisiert der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion.
Der Bildungsexperte fordert daher, im neuen Lehrerbildungsgesetz die
Gleichwertigkeit und Vergleichbarkeit der unterschiedlichen Lehrämter
festzuschreiben. Dies entspreche nicht zuletzt den Empfehlungen der
Enquetekommission „Erziehung und Bildung in Thüringen“, die sich
ausdrücklich für „eine für alle Lehrämter gleichlange
wissenschaftliche Grundausbildung“ ausgesprochen habe. „Wenn nun das
Kultusministerium in seiner Begründung zum Gesetzentwurf behauptet, es
habe die Empfehlungen der Expertenkommission berücksichtigt, ist das
ziemlich dreist“, sagt Döring. Der Bildungspolitiker erinnert zudem
daran, dass im CDU-geführten Nordrhein-Westfalen demnächst eine für alle
Lehrämter gleichlange Ausbildung eingeführt werden soll. „Die
Landesregierung ist in Sachen Lehrerausbildung also noch nicht einmal im
Vergleich zum eigenen politischen Lager auf der Höhe der Zeit“,
resümiert Döring.