Am 26. März 2011 fand der ordentliche Kreisparteitag des SPD-Kreisverbandes Nordhausen in Neustadt im Saal 'Hohnstein' statt. Auf diesem Parteitag wurden der Kreisvorstand , die Kommissionen, das Parteiratsmitglied und die Delegierten zu Landesparteitagen und Landesdelegiertenkonferenzen für die nächsten zwei Jahre gewählt.
Als Gast konnte die stellvertretende Landesvorsitzende und Thüringer Sozialministerin Heike Taubert begrüßt werden. Zeitgleich mit Beginn des Parteitages wurde unser langjähriges Parteimitglied Genossin Ursula Schrader zu Grabe getragen. Für Sie und alle im Berichtszeitraum Verstorbenen wurde zu deren Würdigung eine Gedenkminute eingelegt. Genossin Sonja Dreiling trat 1946 in die SPD ein, sie erhielt eine Ehrennadel für ihre 65jährige Mitgliedschaft und die Glüchwünsche des Parteitages. Danach wurde mit der Tagesordnung fortgefahren.
Nach den Rechenschaftsberichten, in denen alle relevanten Vorgänge besonders die Wahlen der Jahre 2009, 2010 und 2011 noch mal beleuchtet wurden, kam es zu einer konstruktiven und kritischen Diskussion zur Arbeit des Vorstandes, der Kreistagsfraktion und der Thüringer Landespolitik. Besonders zum Thema Bildung konzentrierten sich die Wortmeldungen auf die frühkindliche Erziehung und die Integration behinderter Kinder. In den nachfolgenden Wahlgängen wurde Dagmar Becker mit 28xJa, 3xNein, 2x Enthaltung als Vorsitzende bestätigt. Als Stellvertreter wurden Corinna Appenrodt, Helga Uhl und Arndt Schelenhaus gewählt. Beisitzer wurden Alexandra Rieger, Matthias Jendricke, Michael Seifert, Winfried Theuerkauf und Schatzmeisterin Doris Apel.
Zwei Anträge und ein Initiativantrag wurden eingebracht und fanden die Zustimmung des Parteitages. Der erste Antrag befasst sich aus aktuellem Anlass mit einzubauender Sicherungstechnik auf der Bahnstrecke Erfurt - Nordhausen. So soll bei der bevorstehenden Sanierung der besagten Bahnstrecke moderne Sicherungstechnik eingebaut werden, die beim Überfahren eines Haltesignals eine sofortige Notbremsung auslöst. Im zweiten Antrag wird gefordert, dass bei anstehenden Gebietsveränderungen, die eine Gemeinde dauerhaft auflösen sollen, die Bürger der aufzulösenden Gemeinde um ihre Meinung in einer amtlichen Bürgerbefragung befragt werden. Mit dem Initiativantrag wird sich, mit Blick auf die Vorgänge in Japan, dafür eingesetzt, dass der Anteil erneuerbarer Energien des für die Region bereitgestellten Energiemix so schnell wie möglich erhöht wird.
Doris Apel