Kreis-SPD mit Wahlen zufrieden - Schubert erneut im Landtag, neuer SPD-Bürgermeister in Nobitz

Veröffentlicht am 03.09.2009 in Allgemein

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge schaut der SPD-Kreisvorstand auf die Wahlen des letzten Sonntag. Zwar haben die Sozialdemokraten nicht das Ziel erreicht, in der Wählergunst vor der Linken zu landen, jedoch zeigen die erdrutschartigen Verluste der CDU, dass die Regierung Althaus bei den Wählerinnen und Wählern keine Zustimmung mehr hat. Dass auch die keine Mehrheit für eine schwarz-gelbe Koalition vorhanden ist, zeigt, dass Thüringen den Politikwechsel aus dem linken Parteienspektrum will.

„Wenn die CDU landesweit bei der Wahlkreisstimme nach den noch einstelligen Verlusten von 2004 zu 1999 nun nochmals elf Prozent verliert und bei der Landesstimme die Situation mit fast zwölf Prozent noch dramatischer ist, spiegeln sich hierin deutlich die politischen Verfehlungen der der Regierung Althaus der letzten Jahre“, ist sich Dr. Hartmut Schubert sicher.

Der SPD-Kreisvorstand wertet die über dem Landesdurchschnitt liegende Zustimmung für die Sozialdemokraten als Zeichen für die positive Arbeit der lokalen SPD-Verantwortlichen. Brita Große (Wahlkreis 43) lag mit 18,5 Prozent nur knapp unter dem Landesdurchschnitt, Dr. Hartmut Schubert konnte im Wahlkreis 44 gegenüber dem Ergebnis von 2004 um über zehn Prozent erhöhen und liegt auch weit über dem Landesdurchschnitt sozialdemokratischer Wahlkreisstimmen. „Dass es leider nicht für das Direktmandat gereicht hat, bedauere ich natürlich. Trotzdem freue ich mich über die Zustimmung, die ich im Wahlkreis erhalten habe. Ich möchte den Wählerinnen und Wählern meinen herzlichen Dank aussprechen“, so das alte und neue Landtagsmitglied Hartmut Schubert. Juso-Kreisvorsitzender Christian Repkewitz ergänzt: „Dass mit Christian Gumprecht ausgerechnet der Kandidat das Direktmandat holt, gegen den sich der CDU-Kreisvorstand anfangs gestellt hatte, dürfte für einige unangenehme Fragen bei den Verantwortlichen sorgen“.

Besonders gefreut haben sich die Sozialdemokraten über das deutliche Wählervotum in Nobitz für Hendrik Läbe, der nun hauptamtlich die Geschäfte der Gemeinde Nobitz führt und hier die Arbeit von Martina Zehmisch fortsetzt, die für die Sozialdemokraten im Kreistag sitzt. „Das Ergebnis von 54,2 Prozent der Wählerstimmen zeigt, dass die Nobitzer Hendrik Läbe zutrauen, seine erfolgreiche Arbeit als Beigeordneter und amtierender Bürgermeister nun auch hauptamtlich fortzuführen“, so Christian Repkewitz. „Und auch Sven Schrade in Schmölln hat ein achtbares Ergebnis erzielt, auch wenn es nicht für das Erlangen des Bürgermeisteramtes gereicht hat. Die Erfahrungen aus dem Wahlkampf und auch die so erreichte Bekanntheit werden ihm sicher bei der zukünftigen politischen Arbeit helfen“, ist sich der Kreisvorsitzende der Jusos sicher.

SPD-Kreisvorstand

 
 

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