Kommunale Arbeitgeber sollen nun auch Entgegenkommen zeigen und ihr Angebot bei den Tarifverhandlungen im Sozial- und Erziehungsdienst nachbessern.
Zur aktuellen Debatte um die Tarifsteigerungen im Sozial- und Erziehungsdienst erklärt die bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Marion Rosin: Bei der Entwicklung unserer Kinder kommt der frühkindlichen Bildung eine bedeutende Rolle zu. Dementsprechend tragen die in diesem Bereich Beschäftigten besondere Verantwortung bei der Betreuung unserer Kleinsten. Zudem müssen die Erzieherinnen und Erziehern sowie den Sozialpädagoginnen und –Pädagogen heutzutage ein weitaus größeres und vielfältigeres Aufgabenspektrum bewältigen als früher. Nun sind die kommunalen Arbeitgeber gefordert, ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen, das den genannten Herausforderungen würdig ist.“
Marion Rosin verweist zugleich auf die von Innenminister Holger Poppenhäger in der letzten Woche angekündigten Steigerung der Zuweisungen an die Kommunen für die Kinderbetreuung in Höhe von 20 Millionen Euro. „Damit hält die Koalition Wort und sorgt für eine zielgenauere Finanzierung der Kinderbetreuung im Rahmen des Kommunalen Finanzausgleichs. Nun hoffen wir, dass auch die kommunalen Arbeitgeber ein Schritt auf die andere Verhandlungsseite zugehen und bei der Schlichtungsempfehlung nachbessern.