Der angestrebte Zusammenschluss von WASG und PDS in Thüringen, wird langfristig nicht zu Erfolg führen, da lediglich eine Eingliederung in den PDS-Verband stattfinden wird.
Die Wahlalternative Arbeit und Soziale Gerechtigkeit kann in Thüringen neben SPD und PDS nicht bestehen. Aus der Sicht der Jusos stärken die ehemaligen SPD und Gewerkschaftsmitglieder damit lediglich die PDS im Freistaat.
"Mit dem Parteiwechsel zeigt sich die Unzuverlässigkeit der WASG-Mitglieder. Die Fahne wird in den Wind gedreht, sobald schwierige gesellschaftliche Fragen und Entscheidungen im Raum stehen. Die Bürger werden reinen Populismus erkennen und sich nicht täuschen lassen.", so Peter Metz, der Landesvorsitzende der Thüringer Jusos.
Weiterhin halten die Thüringer JungsozialistInnen die Aussagen von Oskar Lafontaine für nicht haltbar. "Zu einer Linkspartei gehört eigentlich auch die Positivbesetzung von Migration. Wer also links wählen will und keine Partei die sich dreht und wendet nur um Stimmen zu kassieren, dem empfehle ich die SPD.", so Metz abschließend.