Minister Christoph Matschie überbrachte Fördermittel
für Krippenneubau und „kunterbunte“ Möbel
„Für unsere Kinder wollen wir die besten Bedingungen schaffen und wollen deshalb dafür sorgen, dass sie beste Kindertagesstätten nutzen können“, betonte Thüringens Kultusminister Christoph Matschie (SPD) kürzlich im Eisenacher Rathaus. Dabei waren er und Eisenachs Oberbürgermeister Matthias Doht sowie Bürgermeisterin Ute Lieske umringt von freudig gestimmten Kindern vom Kinderhaus „Hedwig von Eichel“ und von der Kita „Villa Kunterbunt“.
Der Minister überbrachte Fördermittelbescheide für zwei Kindereinrichtungen in der Wartburgstadt. Ein Bescheid erging an die Diako Kinder- und Jugendhilfe GmbH, die eine neue Kindergrippe in der Schillerstraße, im Erdgeschoss des ehemaligen Diakonissenkrankenhauses, bauen will. Das Land übernimmt von den Kosten mehr als die Hälfte, nämlich 405.000 €. Im Jahr 2013, so Diako-Geschäftsführer Sven Kost, soll die Eröffnung gefeiert werden. Den zweiten Bescheid erhielt der Verein Thepra, der davon Möbel für die Kindertagesstätte „Villa Kunterbunt“ im Schwalbenweg anschaffen will. Das Land Thüringen unterstützt das mit 8.300 €.
Die Kinder erfüllten den Eisenacher Ratssaal mit Gesang, Tanz und Lachen. Der Minister, der Oberbürgermeister und die Bürgermeisterin sangen und klatschten kräftig mit, reihten sich in den Kindertanz ein. Sicherlich mal ein ganz angenehmer Tag für Eisenachs Rathauschef Matthias Doht, aber ebenso für Minister Christoph Matschie!
Minister Christoph Matschie betonte, das Geld komme aus dem Investitionsprogramm „Kinderbetreuungsfinanzierung“ des Bundes. Bis 2013 soll nach dem Wunsch des Bundes
35 % der unter Dreijährigen einen Krippenplatz in Anspruch nehmen können. „In Thüringen liegen wir bereits bei 45 Prozent“, berichtete Christoph Matschie. Aus diesem Bundesprogramm stehen für Thüringen 51,9 Millionen Euro bereit. Etwa eine Millionen Euro fließen nach Eisenach, wovon über 900.000 € bereits fest verplant sind. „Auf Vorschlag der Stadt, denn vor Ort weiß man am besten, wo das Geld effektiv zum Einsatz kommen kann“, unterstrich Christoph Matschie.
Th. Levknecht