Welttheatertag ist in Thüringen kein Grund zum Feiern.
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Welttheatertag ist in Thüringen kein Grund zum Feiern.
Am heutigen Welttheatertag erinnert Hans-Jürgen Döring, kulturpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, an die von der Landesregierung ab 2009 geplanten drastischen Mittelkürzungen bei der Theater-und Orchesterfinanzierung im Freistaat. Dadurch werde Thüringens traditionsreiche Theater-und Orchesterlandschaft schon in wenigen Jahren deutliche strukturelle und qualitative Einbußen erleiden. Gleichzeitig werde es in den betroffenen Regionen zu erheblichen Einschnitten in die kulturelle Infrastruktur kommen. "Die Landesregierung hat bis heute nicht erkannt, dass der einzigartige kulturelle Reichtum Thüringens ein Pfund ist, mit dem man wuchern muss", sagte der Kulturpolitiker. Anstatt das vorhandene kulturelle Potential des Freistaates zu bewahren und zu stärken, sehe das Kultusministerium seine Aufgabe lediglich in der Umsetzung fiskalisch geprägter Abbauszenarien.
Vollends absurd werde das Agieren des Ministeriums in der Theater- und Orchesterfrage angesichts der vor wenigen Tagen erfolgten Ankündigung, einen Kulturwirtschaftsbericht für Thüringen erarbeiten zu wollen. "Da wird also zunächst die Axt an die Thüringer Theater-und Orchesterlandschaft gelegt, um dann in einem Bericht deren eigentliche Bedeutung nachzuweisen", sagte Döring. Ein derartiges Vorgehen entbehre jeglicher Rationalität. Dass die Theater und Orchester im Freistaat rund 2000 Arbeitsplätze böten und ein wichtiger Tourismus- und Wirtschaftsfaktor für das Land seien, sei zudem bereits seit Jahren bekannt. "Meine Forderung zum Wettheatertag ist, dass die Landesregierung endlich entsprechend dieser Fakten handelt, anstatt sie in einem Gutachten erneut zu belegen", so Döring.
Homepage Hans-Jürgen Döring
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