In Anbetracht von Medienmeldungen, wonach gegen die Kinder von zwei CDU-Landtagsabgeordneten wegen Drogenbesitzes ermittelt wird, fordert der Juso-Landevorsitzende Peter Metz die CDU in Thüringen auf, ihre Drogenpolitik zu überprüfen.
Noch im Landtagswahlkampf habe die CDU massiv Wahlkampf mit dem Thema gemacht und in ihrer damaligen Kampagne schon wegen geringen Drogenbesitzes, auch von leichten Drogen, harte Strafen gefordert. ?Jetzt müssen wir feststellen, dass selbst Mitglieder der CDU im Innenausschuss des Thüringer Landtages mit dem Thema in Berührung kommen und möglicherweise die Auswirkungen solch einer restriktiven Politik zu spüren bekommen?, sagte Metz.
Es sei jetzt nicht der Zeitpunkt, auf die betroffenen Eltern oder ihre Kinder einzuschlagen, so Metz. Er forderte die Thüringer CDU auf, ihre Aussagen zur Drogenpolitik zu korrigieren und den tatsächlichen Gegebenheiten anzupassen. In anderen Bundesländern sei dieses auch unter der Federführung der CDU bereits geschehen.