SPD Jena beim Rundgang durch die Feuerwache Mitte Der Jenaer Stadtrat beschäftigt sich am kommenden Mittwoch, d. 26. Oktober mit dem geplanten Neubau der Feuerwache Jena / Mitte. Die neue Feuerwache wird auf der Fläche der beiden ehemaligen Kaufhallen Am Anger (heute Videothek und Matratzenladen) entstehen.
Der neue Gebäudekomplex beherbergt neben der Feuerwache auch weitere städtische Einrichtungen. So sollen Teile des Standesamtes, die Zentrale Rettungsleitstelle, der Kassenärztliche Notdienst, der DRK Stützpunkt sowie das Ordnungsamt auf dem Areal untergebracht werden. Neben der Berufsfeuerwehr Jena wird auch die freiwillige Feuerwehr Stadtmitte in das sogenannte Gefahrenabwehrzentrum einziehen.
Das Investitionsvolumen, welches unter der Generalregie von KIJ bereit gestellt werden soll, beträgt ca. 15,6 Mio. €. Damit einher geht eine jährliche Haushaltsmehrbelastung von ca. 675 T€.
Von der Notwendigkeit des Neubaus hat sich der Kreisverband der Jenaer SPD bereits Ende September vor Ort selbst überzeugt. Nach zweistündiger Führung durch die Arbeitsräume, Werkstätten und Fahrzeughallen in der Hauptwache und anschließender Diskussion war deutlich geworden, dass die jetzigen Arbeitsbedingungen der Jenaer Berufsfeuerwehr schon seit langer Zeit nicht mehr den aktuellen Erfordernissen genügen. Das Gebäudeensemble besteht aus Bauwerken verschiedenster Bauzeiten, die bis in die 20er Jahre des vergangenen Jahrhunderts zurückreichen. Die baulichen Erfordernisse, die moderne Fahrzeuge, ein 24-Stunden Bereitschaftsdienst und angemessene Schulungs- und Vorbereitungswerkstätten benötigen, werden bei weitem nicht mehr erfüllt. Den Gebäudekomplex im Bestand zu sanieren erweist sich als undurchführbar.
Für die Jenaer SPD stellt der Neubau der Feuerwehrhauptwache einen wichtigen Beitrag zur Gewährleistung der Sicherheit unserer Bürger und der Stadt dar. Mit dem Wachstum Jenas steigen auch die Sicherheitsanforderungen. Diesen muss Rechnung getragen werden. Deshalb wird die SPD Fraktion dem Neubau des Gefahrenabwehrzentrums zustimmen.
Durch den Neubau ergeben sich darüber hinaus positive städtebauliche Entwicklungsmöglichkeiten. So kann der aufgegebene Feuerwehrstandort mittelfristig zu einem attraktiven innerstädtischen Wohnquartier entwickelt werden. Neuer Wohnraum, der in Jena dringend benötig wird."