Am 16. Januar diskutierte der Spitzenkandidat der SPD Thüringen für die Europawahl, Jakob von Weizsäcker, im Rahmen einer Veranstaltungsreihe der Friedrich-Ebert-Stiftung zum Thema „Europa – Was geht uns das an?“ mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern im Arthur-Hofmann-Haus in Saalfeld über die Eurokrise und die Zukunft Europas.
In seinem Vortrag beleuchtete Jakob von Weizsäcker die unterschiedlichen Perspektiven auf die Eurokrise und skizzierte mögliche Entwicklungspfade für die Eurozone in den kommenden Jahren. In der anschließenden Podiumsdiskussion stellte sich Jakob von Weizsäcker gemeinsam mit Marko Wolfram, 1. Beigeordneter für den Landkreises Saalfeld-Rudolstadt, den zahlreichen Fragen der Gäste. Moderiert wurde die Veranstaltung vom Begründer der Saalfelder Dialoge, Christoph Majewski. Auch im Anschluss an die Veranstaltung wurde noch lebhaft diskutiert. Angesprochen auf seine Sichtweise über die Zukunft der europäischen Währung und wie eine europäische Politik aussehen müsse, um dauerhaften Wohlstand sowie soziale Absicherung für alle Menschen in den europäischen Mitgliedsstaaten zu erreichen, antwortete Jakob von Weizsäcker: „Die Eurokrise hat gezeigt: mit immer neuen Gipfelentscheidungen nach Mitternacht ist es nicht getan. Damit der Euro in Zukunft besser funktioniert, brauchen wir eine Euro-Wirtschaftsregierung und ein Euro-Parlament.“
Jakob von Weizsäcker zeigte sich begeistert von der regen Teilnahme am Saalfelder-Dialog und dem großen Interesse der Menschen an Europapolitik. „Es ist mir wichtig zu zeigen, dass Europapolitik nichts Entferntes sein muss, sondern auch konkret in Thüringen erfahrbar ist“, betonte Weizsäcker. Den Thüringer Bürgerinnen und Bürgern Europa näher zu bringen und Europapolitik damit greifbarer werden zu lassen, ist das Bestreben des SPD-Politikers. Jakob von Weizsäcker wird in den nächsten Wochen und Monaten im Rahmen verschiedener Veranstaltungen in Thüringen die Chance nutzen, das Gespräch mit Interessierten Rund um das Thema Europa zu suchen.