Die Thüringer SPD ist mit einer gelungenen und stark besuchten Kundgebung auf dem Erfurter Anger am Donnerstag in die „Heiße Phase“ des Landtagswahlkampfes gestartet.
Unser Spitzenkandidat Christoph Matschie erklärte, er wolle im Falle einer Wahl zum Ministerpräsidenten dafür sorgen, dass das Land vorangebracht werde und die Probleme angepackt würden.
Als Ziele unserer Thüringer SPD benannte Christoph Matschie eine neue Bildungspolitik, die Verbesserung der Kinderbetreuungangebote, den Ausbau erneuerbarer Energien und faire Löhne.
Dazu startete die SPD in Erfurt eine Unterschriftensammlung für die Einführung eines Mindestlohnes.
Zu unseren Kontrahenten sagte Matschie, die CDU sei ausgebrannt - die Linke sei zerstritten und sich nicht klar darüber, ob sie Regierungsverantwortung übernehmen oder sich in Fundamentalopposition üben wolle.

Franz Müntefering fordert mehr Selbstbewusstsein
Unterstützung erhielt Christoph Matschie von unserem SPD-Bundesvorsitzenden Franz Müntefering. Dieser forderte in Erfurt die Sozialdemokraten zu mehr Selbstbewusstsein auf.
Angesichts der schlechten Umfragewerte sagte Franz, das seien "Zahlen, mit denen sie versuchen, uns den Mut zu nehmen". Er riet unseren Genossen, "nicht auf die eigenen Schuhspitzen starren", sondern "aufrecht und offen" für die politischen Ziele der Partei einzutreten.
Die SPD stehe für eine gerechtere und moderne Gesellschaft und werde um jeden Arbeitsplatz kämpfen, damit Deutschland den Weg zur Vollbeschäftigung in den nächsten zehn Jahren gehen könne.

Einigkeit und Geschlossenheit aller demokratischen Kräfte gegenüber allen Feinden der Demokratie forderte unser Bundesvorsitzender mit Nachdruck, ein Verbot solcher Parteien sei unerlässlich.

Zum Abschluss sprach unser SPD Bundesvorsitzender ein Kompliment der landschaftlichen Schönheit Thüringens aus.
Ein SPD Ministerpräsident Christoph Matschie würde dem Bundesland noch zu mehr Glanz verhelfen.