v.l.: Holger Poppenhäger, Hannelore Hauschild, Tilo Wetzel und Wolfgang Lemb
Thüringens Justizminister, Holger Poppenhäger, begrüßte Hannelore Hauschild als neues SPD-Mitglied. „Eine Partei, die seit 150 Jahren für soziale Demokratie wirbt, braucht in einer großen Stadt wie Gera viele Mitglieder“, erklärte Frau Hauschild.
Die Vorsitzende des Geraer Seniorenbeirats wurde am Freitag bei der Mitgliedervollversammlung der Geraer SPD herzlich als Neumitglied begrüßt. „Wir freuen uns über jedes neue Mitglied, aber insbesondere darüber, dass sich mit Hannelore Hauschild ein sehr aktiver Mensch für uns entschieden hat“, sagte Kreisvorsitzender Tilo Wetzel.
Passend hierzu wurde ein Initiativantrag einstimmig beschlossen, der die SPD-Fraktion im Stadtrat bittet, die Umsetzung des Seniorenpolitischen Konzepts positiv und aktiv zu begleiten.
Justizminister Holger Poppenhäger versprach die Situation des Geraer Verkehrsbetriebes in der nächsten Kabinettssitzung der Landesregierung anzusprechen und vollständige Aufklärung über den aktuellen Sachstand einzufordern.
Zudem äußerte er sich zum geplanten gemeinsamen Gefängnisneubau mit Sachsen, der für Zwickau vorgesehen ist. „Kein Thüringer Beamter oder Angestellter muss befürchten, gegen seinen Willen in ein anderes Bundesland versetzt zu werden.“
Der Bundestagswahlkampf und die bevorstehende Wahl am 22. September waren ebenfalls Thema. Die SPD sei gewöhnlich sehr stark in der Schlussmobilisierung. Das Ziel der Bundeskanzlerin sei es, den Wahlkampf so langweilig wie möglich zu gestalten, damit wenige Menschen wählen.
Allerdings setze die SPD auf die richtigen Themen: „Wir wollen einen flächendeckenden Mindestlohn, Solidarrente und Bürgerversicherung einführen. Deutschland braucht Gestaltung statt Aussitzen“, so Wetzel.