Eisenach/Stedtfeld.
(RC)
Im Kommunalwahlprogramm der SPD des Wartburgkreises aus dem Jahre 2009, heißt es im Punkt 8 Wohnungs- und Städtebau: „Wir Sozialdemokraten setzen uns für bedarfsgerechte und bezahlbare Wohnungen für jedes Lebensalter sowie für mehr Lebensqualität in den Städten und Gemeinden des Wartburgkreises ein…..durch sozial verträgliche Gebühren werden wir die Entwicklung der Wohnnebenkosten positiv beeinflussen“
Um dieses Wahlversprechen zur Kommunalwahl 2009 noch plakativ zu untermauern, wurde extra ein Plakat mit dem Slogan „Keine Abzocke bei Wasser und Abwasser“ im gesamten Wartburgkreis verteilt.
Steigende Kosten bei Wasser und Abwasser sind mit einer sozialen Verträglichkeit nicht zu vereinbaren, wie die weitere Verschuldung von kommunalen Trink- und Abwasserverbänden wie zurzeit beim Trink- und Abwasserverbandes Eisenach- Erbstromtal (TAV) zu verzeichnen ist. Diese Schulden sind irgendwann von den Bürgern zu begleichen, diese Schulden werden sich negativ auf die Lebensqualität auswirken.
So ist die Forderung des Vorsitzenden der SPD Wartburgkreis Ralf Pollmeier auf der jüngsten Protestdemo der Bürgerinitiative "Für bezahlbare Gebühren und Beiträge" zu verstehen, dass der TAV mit seiner ungebremsten Schuldenmacherei kein „ kleines Griechenland“ werden dürfe.
Leider hatte eine Mehrheit von Bürgermeistern und Verbandsräten auf der letzten Verbandssitzung des TAV kein Verständnis für die Sorgen und Nöte der Bürgerinnen und Bürger, mit der Annahme der Haushaltssatzung 2011 stimmten diese für eine weitere Verschuldung des TAV zu.
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