Greizer SPD will sich behaupten

Veröffentlicht am 22.04.2009 in Stadtrat

Harald Jatho

Von Kathrin Schulz Greiz. Mit 30 Kandidaten auf der Liste zur bevorstehenden Stadtratswahl, die Montagabend im Unteren Schloss einstimmig bzw. drei Kandidaten mehrheitlich nominiert worden sind, nimmt der Platzhirsch SPD Kurs auf sichere Mehrheiten.

Angeführt vom Fraktionsvorsitzenden Harald Jatho, der stellvertretenden Bürgermeisterin Ines Watzek und dem Ortsverbandschef Wolfgang Seifert schickten die anwesenden 24 stimmberechtigten Sozialdemokraten ihre Kandidaten mit großem Programm-Gepäck ins Rennen.

"Man wolle keine Schlüssel-Diskussionen und keine Selbstdarsteller im Stadtrat", schickt Harald Jatho der Vorstellung des Wahlprogrammes der Greizer SPD voraus. Mit Herz und Sachverstand Politik machen, das sei der SPD wichtig, zudem habe man beiden SPD-Bürgermeistern, die in der vergangenen Legislaturperiode den Chefsessel im Rathaus inne hatten, volle Unterstützung gegeben. 55 Millionen Euro Investitionen habe es in der Stadt in der zu Ende gehenden Legislaturperiode gegeben, resümiert Jatho und betont in Erwiderung auf "Horrorszenarien, die in schöner Regelmäßigkeit anhand der Jahresrechnung widerlegt werden" könnten, dass die Verschuldung der Stadt seit der Machtübernahme der SPD nicht gestiegen sei. Unverändert liege sie bei 14 Millionen Euro.

Zu den Vorhaben im Wahlprogramm der SPD nennt Jatho neben dem Schwerpunkt der Arbeitsplatzsicherung die Erweiterung des Kita-Angebotes in der Stadt. Eine Altimmobilie in der Neustadt, so die Vorstellung, könnte zu einem neuen Kindergarten ausgebaut werden. Ein konkretes Projekt ist allerdings noch nicht ins Auge gefasst. Die Auslobung eines Motivationspreises für Jugendliche und die Erstattung der Semestergebühren für Studenten, die ihren Hauptwohnsitz in Greiz behalten, sind ebenfalls aufgelistet. Die Stadthalle, so Jatho, werde von der Vision zur Realität, ebenfalls die Gestaltung des Goetheparkes. Der Aufbau eines Caravanstellplatzes ist geplant. Viele weitere Punkte zielen auf die Fortsetzung der bisherigen Politik ab, wie Sanierung Oberes Schloss, Abbruch der Altbrachen, Umsetzung des Stadtentwicklungskonzeptes, Einsatz für Ordnung und Sicherheit in der Stadt, Gewährleistung sozial verträglicher Eintrittspreise in kulturellen Einrichtungen, wie Eishalle, Kino, Schwimmbad.

Ines Wartenberg schlug in der Debatte unter anderem die Einrichtung einer Bürgerstiftung vor, während Joachim Lehmann feststellte, dass beim "Punkt Arbeit noch viel Luft nach oben sei", der er mit einem Gründerzentrum - vorstellbar ist aus seiner Sicht Beratung auf ehrenamtlicher Basis bspw. - zu Leibe rücken würde. Punkte, um die das Programm noch ergänzt werde, versprach Wolfgang Seifert.

"Ines Watzek sollte unsere Liste anführen", hatte Ines Wartenberg noch für einen Plätzetausch der stellvertretenden Bürgermeisterin mit dem Fraktionschef Harald Jatho votiert. Sie wolle damit keineswegs Kompetenzen anzweifeln, sah aber den weiblichen Gegenpart zu den Spitzenkandidaten anderer Parteien. Doch Watzek fühlte sich auf Nummer 2 gut aufgehoben.

Mit Rosen schickte Wolfgang Seifert die 30 nominierten Kandidaten ins Wahlrennen und wünschte Glück im Wahlkampf, denn stärkste Fraktion will die jetzt mit zwölf Sitzen im Greizer Stadtrat vertretene SPD auf jeden Fall wieder werden.

Wirklich fair wählen

Von Kathrin Schulz Fair, ehrlich, sachlich, so wünscht sich der Greizer Ortsverbandschef der Sozialdemokraten, Wolfgang Seifert, den Wahlkampf zu den Kommunalwahlen.

Mit einem entsprechenden Appell, den er an alle Beteiligten schon seit Jahren richtet, beendete Seifert die Nominierungsveranstaltung der SPD am Montagabend. Gewiss, mit unterschiedlichem Erfolg, sind es doch mitunter die kleinen Gemeinheiten, die der Wahlsuppe so richtig Pfeffer geben.

Auf jeden Fall optimalen Erfolg wünscht man Seifert und allen Gleichgesinnten beim Aufruf an alle Wähler, am 7, Juni 2009 den Gang ins Wahllokal anzutreten und sich für Demokraten im Stadtparlament zu entscheiden.

Getreu dem Motto, wer nicht wählt, wählt immer die Falschen. Eine hohe Wahlbeteiligung ist ohne Frage erste Bürgerpflicht. Schließlich geht es um die Leute, die die Geschicke der Stadt für die nächsten Jahre lenken.

21.04.2009

Quelle: OTZ; Lokalredaktion Greiz; Ausgabe vom 22.04.2009; Artikel von Kathrin Schulz Greiz.

Kandidaten des SPD-Ortsverein Greiz

01 Harald Jatho
02 Ines Watzek
03 Wolfgang Seifert
04 Ines Wartenberg
05 Dr. Andreas Hemmann
06 Barbara Jugel
07 Michael Hendell
08 Angelika Männel
09 Günter Kramer
10 Elke Lehmann
11 Stephan Marek
12 Gabriele Troebes
13 Fred-Olaf Brockmann
14 Nicole Drechsler
15 Dieter Gneupel
16 Brigitte Just
17 Volker Bauer
18 Katrin Meißner
19 Frank Böttger
20 Roswitha Böhme
21 Peter Schmidt
22 Klaus-Dieter Hellrich
23 Veit Kern
24 Herbert Döhla
25 Uwe Männel
26Joachim Lehmann
27 Patrick Siems
28 Albert Heidrich
29 Harald Seidel
30 Reinhard Sell
 
 

Homepage SPD-Kreisverband Greiz

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