Die Studie von Greenpeace und EREC zeigt im beeindruckenden Maße, dass die weltweite Energiewende machbar ist.
Die CO2- Emission kann durch gezielte Effizienzsteigerung und Umstrukturierung der Energieversorgung bis zum Jahr 2050 halbiert werden. Deutschland als Vorreiter in Sachen Klimaschutz hat dazu den richtigen Weg eingeschlagen, jetzt müssen mutig die nächsten Schritte gegangen werden.
Im Bereich Energieeffizienz gibt es viel Potenzial, das ausgeschöpft werden muss. Nur dadurch kann der doppelte Energiebedarf im Jahr 2050 aufgefangen werden. In allernächster Zukunft müssen deshalb die Novellierung des Kraft- Wärme- Kopplungs- Gesetzes und ein Regeneratives Wärmegesetz weiter vorangetrieben werden.
Die Studie macht außerdem deutlich, dass sich nur durch den Ausbau der Erneuerbaren Energien die Energieversorgung nachhaltig und klimaneutral gestalten wird. Auch hier ist es wichtig, dass Deutschland alles daran setzt, um seine ehrgeizigen Ziele zu erreichen und den Anteil regenerativer Energiegewinnung bis 2020 spürbar - das heißt auf mindestens 25 Prozent - erhöht. Wenn Deutschland die Erneuerbaren Energien weiterentwickelt und weiter ausbaut, ist dies nicht nur ökonomisch im höchsten Maße sinnvoll, sondern stellt gleichzeitig auch einen unschätzbaren Wert für den weltweiten Klimaschutz dar. Denn nur wenn Schwellenländer wie China und Indien in den kommenden Jahren verstärkt Erneuerbare Energien nutzen, kann die CO2- Emission weltweit gesenkt werden.
Schließlich wird wieder einmal deutlich, dass Klimaschutz und Nutzung der Atomkraft nicht miteinander in Verbindung gebracht werden können. Im Gegenteil: der Verzicht auf Atomkraft erhöht den Druck zum Ausbau der Erneuerbaren Energien und kann die Wende des Energiesystems möglich mache.
Quellen: SPD Bundestagsfraktion; Foto: Wikipedia