Mitglieder der Thüringer SPD-Landtagsfraktion trafen sich zum gemeinsamen Informationsaustausch über die aktuelle Entwicklung und Problematik der Wasserqualität der Werra und der Laugenversenkung mit dem Bürgermeister der Gemeinde Gerstungen, Werner Hartung, dem VG-Leiter Berka-Werra, Johannes Woth, dem Vorsitzenden des Runden Tisches, Prof. Dr. Hans Brinckmann und weiteren Verantwortlichen.
Werner Hartung machte vor allem auf Problematik Trinkwasserversorgung aufmerksam. Die Gemeinde befürchtet, dass die Salzabwässer durch den Buntsandstein in die Trinkwasserzonen gelangen und somit die Trinkwasserversorgung bedroht ist.
Eleonore Mühlbauer, die naturschutzpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, hält an dem Entschließungsantrag für einen besseren Gewässerschutz an Werra und Weser fest.
Sie betont, dass es über das Jahr 2012 hinaus keine Genehmigung zur weiteren Einleitung von Lauge in der Werra gebe. Der Bau einer Nordseepipeline ist deshalb aus heutiger Sicht notwendig. Dies ist auch die Empfehlung der Runden Tisches.
Ziel ist es die Werra bis 2020 wieder zu einem naturnahen Gewässer zu machen. Dafür möchte sich auch die regionale Landtagsabgeordnete Sabine Doht weiter einsetzen.
In einem anschließenden Gespräch mit der Geschäftsführung und dem Betriebsrat von K+S verwiesen die Abgeordneten auf die vom Landtag gefassten Beschlüsse zur weiteren Verbesserung der Wasserqualität der Werra und verlangten von K+S entsprechende Maßnahmen.