Gestörte Wahrnehmung?

Veröffentlicht am 22.01.2015 in Allgemein

SPD-Kreisvorsitzender Torsten Haß

Gescheiterte Landesministerin bringt sich als OB-Kandidatin in Stellung – SPD Erfurt widerspricht Vorwurf der Vernachlässigung der Landeshauptstadt.

Mehrfach hat sich die CDU-Kreisvorsitzende Marion Walsmann in den vergangenen Tagen und Wochen negativ über die Entwicklung Erfurts geäußert. Dabei spricht sie von Vernachlässigung und halbherziger Politik für Erfurt. Eine Auffassung, die die SPD Erfurt so nicht teilen kann und der der SPD-Kreisvorsitzende Torsten Haß deutlich widerspricht:

"Oberbürgermeister Andreas Bausewein hat diese Stadt gemeinsam mit der SPD aus ihrem Dornröschenschlaf erweckt und sie zu einer prosperierenden Stadt entwickelt. Dieser Verdienst unseres Oberbürgermeisters kann Frau Walsmann auch an den nackten Zahlen der Stadtentwicklung ablesen." so Haß.

Die Einwohnerzahl Erfurts wächst seit fast zehn Jahren kontinuierlich, auf zuletzt circa 206.000 Einwohner. Während die Arbeitslosenquote von 20,7% im Jahr 2005 auf 7,7% gesunken ist. Zudem führt das Institut der Deutschen Wirtschaft in Köln die Landeshauptstadt in seinem Städteranking 2014 unter insgesamt 69 untersuchten Großstädten auf Platz neun, als zweit beste ostdeutsche Stadt nach Leipzig, mit überdurchschnittlichen Werten in den Bereichen Wirtschaftsstruktur, Lebensqualität und Arbeitsmarkt.

"Diese Ergebnisse, die Ansiedlungen der letzten Jahre und der Blick mit offenen Augen auf das Geleistete sprechen eine eindeutige Sprache." so der SPD-Kreisvorsitzende Torsten Haß und führt weiter aus: "Im Sozialbereich haben wir mit einer Vielzahl an Projekten den sozialen Ausgleich innerhalb der Stadt und der Bevölkerung gestärkt. Hinzu kommen die erfolgreiche BUGA-Bewerbung und der Baubeginn am Steigerwaldstadion. Das alles klingt nicht nach halber Kraft."

Die SPD Erfurt sieht unterdessen in der überzogenen Kritik an den Oberbürgermeister Bausewein nur eine verfrüht gestartete Wahlkampagne der CDU-Kreisvorsitzenden.

Torsten Haß dazu: "Die Landtagsabgeordnete Walsmann versucht Erfurt in den Dreck zu ziehen und klein zu reden, um damit parteiintern ihre Chancen auf eine Kandidatur für die OB-Wahl 2018 zu steigern." und der Kreisvorsitzende fährt fort: "Als mehrmals gescheiterte Landesministerin versucht sie hier wohl nach dem letzten Strohhalm ihrer politischen Karriere zu greifen!".

"Für die SPD Erfurt steht jedenfalls fest, dass es die Leistungen der Bürgerinnen und Bürger Erfurts und die Leistungen der Landeshauptstadt nicht verdienen, auf Grund persönlicher Eitelkeiten einer Marion Walsmann schlecht geredet zu werden." so Torsten Haß abschließend.

 
 

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