Dem neuen Jahr sieht die Geraer SPD mit Spannung und Vorfreude entgegen. „Wir wünschen allen Menschen in unserer Stadt ein frohes Jahr 2014, viel Tatkraft und vor allem Gesundheit“, erklärt Kreisvorsitzender Tilo Wetzel. Das neue Jahr biete mit der Kommunal- und Europawahl am 25. Mai und der Landtagswahl, die vermutlich Mitte September stattfindet, auch die Gelegenheit zur politischen Mitbestimmung.
„Wir freuen uns auf einen fairen Wettbewerb in der Frage, welche Kandidaten für den Stadtrat die Otto-Dix-Stadt mit den besten Ideen voranbringen. Die Geraer SPD wird am 15. Februar ein attraktives Personalangebot vorschlagen. Im Anschluss diskutieren wir bis zur heißen Wahlkampfphase intensiv unseren Programmvorschlag“, meint Wetzel. Das „Zukunftsprogramm“ soll sich damit auseinandersetzen, wie Gera eine positive Perspektive erhält und die vorhandenen Potenziale besser nutzen kann.
Zwar müsse die SPD realistisch einschätzen, dass sie ein kleineres Wahlkampf-Budget als CDU und Linke zur Verfügung haben wird. „Wenn man sich aber umhört, stellt man schnell fest, dass eine „Materialschlacht“ mit unzähligen Plakaten und Flyern weder bei SPD-Mitgliedern noch bei Wählern besonders beliebt ist. Wir wollen mit Tatkraft und guten Ideen für unsere Stadt punkten.“ Wer die SPD unterstützen wolle, könne daher jederzeit Mitglied werden.
Zunächst beginnt das Jahr 2014 für die SPD allerdings mit einem Personalwechsel: Der Landtagsabgeordnete Wolfgang Lemb wurde im November in den Bundesvorstand der Gewerkschaft IG Metall gewählt und gibt deshalb sein Mandat als Thüringer Landtagsabgeordneter ab. „Wir freuen uns sehr, dass ein Geraer nun Mitglied im Bundesvorstand der IG Metall ist und danken Wolfgang Lemb herzlich für sein großes Engagement. Er hat sich immer für gute Arbeit, eine starke Thüringer Wirtschaft und natürlich für die Stadt Gera eingesetzt. Die Geraer SPD verliert eine tatkräftige Persönlichkeit.“ Gelegenheit zur ausführlichen Verabschiedung werde es noch im Januar geben, informierte Wetzel vorab.