
Auf ihrer letzten Versammlung haben sich die Mitglieder der SPD Schmölln mit großer Mehrheit gegen einen weiteren Anbau von gentechnisch verändertem Mais ausgesprochen.

Auf ihrer letzten Versammlung haben sich die Mitglieder der SPD Schmölln mit großer Mehrheit gegen einen weiteren Anbau von gentechnisch verändertem Mais ausgesprochen.
Einen entsprechenden Antrag wird die SPD-Fraktion zur nächsten Stadtratssitzung diesen Juni einbringen.
Dieser wendet sich an die auf dem Stadtgebiet wirtschaftenden Landwirte und an die Verpächter landwirtschaftlicher Flächen auf dem Stadtgebiet mit dem Ziel, die Einrichtung einer freiwillig vereinbarten gentechnikfreien Region zu prüfen. „Bei all den ungeklärten Folgen, die der Bt-Mais mit sich bringen kann, ist es unverantwortlich ihn in unserer Region weiter zu kultivieren“, wies Fraktionsvorsitzender Rainer Auerswald noch einmal auf die Unsicherheiten des Genmais-Anbaus hin. Gerade die Insektizidbelastung der Genmaispflanzen – der Mais produziert sein Schädlingsgift selbst – schwankt nach Ergebnissen einer Untersuchung, die kürzlich auf einem Kongress zu den Folgen des Anbaus gentechnisch veränderter Pflanzen in Bremen vorgestellt wurde, erheblich. Doch sei der Gehalt an Insektiziden für eine Abschätzung der Risiken, die mit dem Anbau des sogenannten MON810-Mais verbunden sein können, unabdingbar.
„Ich hoffe, dass der Antrag mehrheitlich Zuspruch im Stadtrat findet, um so auch den politischen Druck gegen diesen Anbau zu erhöhen.“, so der Vorsitzende der Schmöllner Sozialdemokraten, Sven Schrade.
Um die Verpächter und Landwirte bei der möglichen Errichtung gentechnikfreier Äcker zu unterstützen, bietet die SPD im dritten Quartal dieses Jahres eine Veranstaltung zum Informationsaustausch an.
Sven Schrade
SPD Schmölln
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