SPD-Kreisvorsitzender Dr. Hartmut Schubert zieht ein positives Resümee der Gegenveranstaltungen zum rechtsextremen „Fest der Völker“ vom vergangenen Samstag. „Durch vielfältige Aktionen und Besucherzahlen von zeitweise um die 2.000 Menschen haben wir es geschafft, ein deutliches Zeichen zu setzen, dass Altenburg und der gesamte Kreis keinen Platz für rechtsextremes Gedankengut bietet“, so der Landtagsabgeordnete, der die Versammlung für das Altenburger Aktionsbündnis gegen Rechtsextremismus angemeldet hatte.
Auch wenn innerhalb des Aktionsbündnisses eine Nachbesprechung noch aussteht, wertet Hartmut Schubert die Aktion als vollen Erfolg. In diesem Zusammenhang möchte sich der SPD-Kreisvorstand bei all jenen bedanken, die durch die engagierte Vorbereitungsarbeit oder auch durch eine Teilnahme an den Gegenaktionen zum Erfolg der Kundgebung beigetragen haben. Ganz besonders sei dem „harten Kern“ des Aktionsbündnisses gedankt, der in den letzten Tagen und Wochen unermüdlich die verschiedenen Aktionen koordiniert und organisiert hat. „Es war eine wunderbare Zusammenarbeit. Ob nun in den einzelnen Gruppen, die sich um bestimmte Aufgaben gekümmert haben, in der zentralen Steuerungsgruppe für die Aktionen oder auch im Rahmen des gesamten Bündnisses – immer herrschte eine positive Stimmung und es wurde konsequent und engagiert an der Vorbereitung der Gegenveranstaltung gearbeitet“, zeigt sich Schubert beeindruckt.
SPD-Kreisvorstandsmitglied Christian Repkewitz, gleichzeitig Kreisvorsitzender der Jusos, hofft, dass das Thema Rechtsextremismus nach der erfolgreichen Aktion nicht wieder im „Alltagsgeschäft“ in den Hintergrund rückt. „Gerade im Hinblick auf die bevorstehenden Wahlen im kommenden Jahr sollten wir uns auch weiterhin konsequent mit der NPD und ihr nahe stehenden Gruppierungen auseinandersetzen. Vielleicht hat die öffentliche Diskussion um das ‚Fest der Völker’ dazu beigetragen, dem Thema den nötigen Stellenwert zu geben“, so der Altenburger, der bei der Kreis-SPD auch den Arbeitskreis Rechtsextremismus betreut.
Bleibt zu hoffen, dass der Landkreis künftig von weiteren rechtsextremen Großveranstaltungen verschont bleibt.
SPD-Kreisvorstand