
Jusos Thüringen starten Kampagne gegen Zwangsprostitution

Jusos Thüringen starten Kampagne gegen Zwangsprostitution
Im Rahmen des internationalen Frauentages engagieren sich die Jusos gegen die Zwangsprostitution von Frauen und Kindern.
Jedes Jahr werden rund 500.000 Frauen und Kinder in Länder der EU verschleppt und durch physische und psychische Gewalt zur Prostitution gezwungen. Durch ihre "Illegalität" in Deutschland haben sie gegenüber ihren Peinigern keine Rechte und können nur selten Hilfe vom Staat erwarten.
Schätzungen zu Folge werden zur Fußball-WM 2006, 40.000 zusätzliche Frauen und Kinder, die zur Prostitution gezwungen werden, erwartet.
Um dieser Menschenrechtsverletzung entgegenzuwirken verteilen die Jusos Thüringen am 08. März vor dem Anger 1 ab 15 Uhr Informationspapiere, um die Bevölkerung für dieses Thema zu sensibilisieren. Des weiteren können sich die Erfurter BürgerInnen am Stand der Jusos Thüringen zum Thema der Zwangsprostitution informieren.
Von vielen Seiten werden an diesem Tag traditionell Rosen verteilt.
Daniela Kaya (Juso-Hochschulgruppe der Universität Erfurt) sagt dazu: "Der Weltfrauentag ist kein Anlaß zum feiern. Frauen erhalten ihre Rechte nicht durch kleine Geschenke, sondern durch praktische Politik!"
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