Folgen der goebel`schen Kulturpolitik für Meiningen größer als bisher bekannt

Veröffentlicht am 20.10.2006 in Bildung & Kultur

Als ?Kulturpolitik mit der Abrissbirne? kritisierte der Meininger Landtagsabgeordnete Rolf Baumann die Pläne der Landesregierung zur Theater- und Orchesterfinanzierung, ?deren Folgen auch für Meiningen noch gar nicht im vollen Umfang absehbar sind?.

Diese rücksichts- und konzeptionslose Mittelkürzung gehe nach Auffassung Baumanns für Meiningen effektiv weit über die bisher bekannten 0,4 Mio. Euro hinaus. Grund zu dieser Annahme führe die klare Ansage des Kultusministers Dr. Goebel, dass sich das Land nicht an den tarifbedingten Steigerungen der betrieblichen Kosten beteiligen werde.

?Kultur nach Kassenlage würde zu einer endgültigen kulturellen und sozialen Entwertung unserer Region führen, wenn wir es im Land nicht schaffen die Kulturfinanzierung nachhaltig auf sichere Beine zu stellen?, sagte Baumann mit Blick in die Zukunft.

Deshalb setze sich der Meininger SPD-Politiker gemeinsam mit seiner Fraktion in der heutigen Sitzung des Thüringer Landtags für die Einführung der so genannten Kulturraumfinanzierung ein, die eine Beteiligung des Umlandes in die Finanzierung regional bedeutsamer Kulturinstitutionen einbeziehe. ?Zum einen ist dies ein seit 12 Jahren bewährtes System in Sachsen und zum anderen müssten sich so auch angrenzende Landkreise an der Finanzierung beispielsweise des Meininger Theaters beteiligen, deren Bürger ja durchaus auch von dem kulturellen Angebot profitieren?, so Baumann. Im Gegenzug dazu soll eine Mindestförderung des Landes und ein Kulturlastenausgleich festgeschrieben werden.
?Die Kulturraumfinanzierung führt zu einer gerechteren Verteilung der finanziellen Lasten der kommunalen Kulturträger und bietet gleichzeitig dem Land nicht länger die Möglichkeit sich aus seiner finanziellen Mitverantwortung für das reiche Kulturerbe Thüringens davonzustehlen?, betonte Baumann abschließend.

 
 

Homepage Rolf Baumann

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