
Mit einer eindrucksvollen Rede hatte unser SPD Landesvorsitzender Christoph Matschie, als Festredner der Feier zum Tag der Deutschen Einheit auf Point Alpha, seinen Stempel aufgedrückt.

Mit einer eindrucksvollen Rede hatte unser SPD Landesvorsitzender Christoph Matschie, als Festredner der Feier zum Tag der Deutschen Einheit auf Point Alpha, seinen Stempel aufgedrückt.
Zu Beginn der Feierstunde begrüßte Uta Thofern, Direktorin der Point Alpha Stiftung, die Gäste.“ Freiheit zu gestalten, zu ertragen, ist manchmal schwierig. Noch schwieriger ist es, für Sie einzutreten.
Aber ohne die Freiheit ist alles nichts", sagte Frau Thofern
Ein Grußwort für die hessische Landregierung sprach Justizminister Jörg-Uwe Hahn . Grüße der thüringischen Landesregierung überbrachte Staatssekretär Hermann Binkert.
US-Brigadegeneral Mark A. Bellini, würdigte den Einsatz der amerikanischen Soldaten an der innerdeutschen Grenze für die Sicherung der Demokratie, in der Zeit vor der Wende.
Die musikalische Umrahmung der Feier gestaltete das Jugendblasorchester der Musikschule des Wartburgkreises (Leitung: Bernhard Hergert) und der Gesangverein Cäcilia Eiterfeld unter der Leitung von Stefanie Weber-Huff.
Vor dem Festakt hatten Vertreter der thüringischen und hessischen Landesregierungen am Gedenkkreuz am ehemaligen Todesstreifen Kränze zum Gedenken an die Opfer der deutschen Teilung niedergelegt.
Unter großem Beifall des Publikums, in der bis auf den letzten Platz gefüllten ehemaligen Fahrzeughalle im ehemaligen US-Camp der Grenzgedenkstätte bei Rasdorf, stellte Christoph Matschie eindeutig klar: „Die DDR war ein Unrechtsstaat – wer könnte daran zweifeln, gerade an diesem Ort, wo Menschen auf der Flucht vor dem Regime ihr Leben lassen mussten.“
Diese Wahrheiten müsse man aussprechen, mahnte Christoph Matschie: „Unrecht muss Unrecht genannt werden.“ Allerdings dürfe dies nicht dazu führen, dass DDR-Bürger ihre Herkunft verleugnen müssten. „Es darf nicht heißen: Das Leben in der DDR vor 1989 ist nichts wert gewesen“, so unser Landesvorsitzende, der im Herbst 1989 zu den Gründern der sozialdemokratischen Partei in der DDR (SDP) gehörte.
„Es ist etwas faul in der Erinnerungskultur, wenn nur das Negative gesehen wird“, machte Christoph Matschie klar.
In seinen persönlichen Erinnerungen an die Wendezeit ging der studierte Theologe auf die Ereignisse in Jena im Jahr der friedlichen Revolution ein. Er erinnerte an die Probleme, Flugblätter zu drucken und die Menschen auf die Straße zu bringen, aber auch an die Ängste, Hoffungen und Utopien jener Zeit. Was ihm heute noch vor Augen stehe, seien der Enthusiasmus und der Aufbruch in den Gesichtern seiner Landsleute:
„Aus der grauen Masse der Gedemütigten und Geduckten wurde ein Volk, das den aufrechten Gang probte.“
Eine Lehre aus 1989 sei für ihn die Erkenntnis, dass „Veränderungen möglich sind, auch wenn sie völlig unmöglich erscheinen“, lautete Christoph Matschies Fazit.
Der stellvertretende Vorsitzende des Siftungsrats der Point-Alpha-Stiftung, Berthold Dücker, lobte Matschie für sein mutiges Handeln im Herbst 1989.
Dücker forderte abschließend die gute Stimmung zum 20. Jahrestag des Mauerfalls dürfe man sich nicht von denen vermiesen lassen, „die der Sturmwind des Herbstes 1989 eigentlich hinweggefegt hat“.
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