Fachkräftesicherung im sozialen Bereich

Veröffentlicht am 23.06.2014 in Soziales

Sozialministerin Heike Taubert (2. v.re.) bei der Podiumsdiskussion.

Auf der Tagung zum Thema “ Fachkräftesicherung und gute Arbeit in der Sozialwirtschaft“ im Kongresszentrum in Erfurt machten die 150 Experten deutlich, wie wichtig endlich eine Angleichung der Löhne ist. Die Sozialwirtschaft ist, so Wirtschaftsminister Uwe Höhn und Sozialministerin Heike Tauebert, ein Wachstumssektor. Die gesellschaftlichen Veränderungen bis 2025 machten einen Fachkräftebedarf von bis zu 70.000 Angestellten nötig.

Die kommen aber nur, wenn die Rahmenbedingungen stimmen und das Gehalt ist hierbei besonders wichtig. Solange im benachbarten Bayern eine Pflegekraft 600 Euro monatlich mehr in die Tasche bekommt, wird die Abwanderung gut ausgebildeter Männer und Frauen aus dem Sozialbereich nicht gemildert.

Wir brauchen dringend mehr tarifliche Bindung in diesem Bereich und im Ergebnis mehr Gehalt für die Frauen und Männer im Pflegebereich. Der 2011 abgeschlossene Pflegepakt legt hier einen Grundstein, wird aber von den Pflegeträgern zu zögerlich umgesetzt. Im Pflegepakt haben sich das Sozialministerium und die Pflegeträger unter anderem auf Schritte zur Anhebung der Löhne geeinigt.

 
 

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