
Bad Salzungen. Thüringens Sozialministerin Heike Taubert (SPD) kam mit einem Fanschal des SV Wacker 04 in den Vereinsfarben Blau und Weiß zur Eröffnung des generalsanierten Stadions der Kur- und Kreisstadt Bad Salzungen.
Auf diesen Tag hat sich die Ministerin seit dem 5. April 2011, als sie damals einen Fördermittelbescheid in Höhe von 880 000 Euro übergeben hatte sehr gefreut. Damit war der finanzielle Grundstein zur Generalsanierung gelegt, denn die Stadt Bad Salzungen beteiligte sich mit einer Investitionssumme von ca. 1 Million Euro und den „ Rest“ von ca. 320.000 Euro steuerte der Wartburgkreis bei.
Ab dem Jahr 2006 wurden beim Land Thüringen Anträge zur Förderung der Stadionsanierung gestellt, erst der sechste Anlauf hatte endlich Erfolg.
Im gemeinsamen Ringen vieler Unterstützer zur Sanierung des ehemaligen Burgseestadions, sieht Gunter Kunze die SPD der Kur-und Kreisstadt in einer Vorreiterolle.
Der intensive Einsatz der Bad Salzunger SPD und auch des Kreisvorsitzenden Ralf Pollmeier für das Vorhaben der Generalsanierung des Burgseestadions hat sich gelohnt.
In Schreiben an Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht und Sozialministerin Heike Taubert (SPD) haben wir immer wieder die Bereitstellung von Fördermitteln angemahnt.
Auch von zwischenzeitlichen Rückschlägen haben wir uns nicht entmutigen lassen.
Den „Durchbruch“ brachte wohl der Besuch der Sozialministerin Heike Taubert bei der Bad Salzunger SPD am 18.November 2010, so Kunzes Einschätzung.
Große Freude herrschte auch unter den vielen Sportlern, Zuschauern, Vertretern der Politik und der Parteien, über die schmucke und moderne Sportanlage, die jetzt den Namen „Werraenergie-Stadion“ trägt.
Über 2,2 Millionen Euro wurden in knapp 18 Monaten in die Generalsanierung investiert.
Die Vereine leisteten einen Eigenanteil von ca. 75.000 Euro und die ortsansässige Firma „Werraenergie“ investierte großzügig 80.000 Euro in die Parkplätze am Stadion.
Bereits im November 2011 konnte die Kunstrasenanlage ihrer Bestimmung übergeben werden.
Internationalen Standards entsprechen nun das Hauptspielfed mit Naturasen, Kabinen für Heim- und Gästeteams, sowie eine Anzeigetafel. Die dazugehörige Sitz- und Stehtribünenanlage kann 300 Besucher aufnehmen, das Gesamtfassungsvermögen des Stadions beträgt jetzt insgesamt 5.000 Besucher.
Zur weiteren umfangreichen Ausstattung des Werraenergie-Stadions zählen ein Bolzplatz, eine Beachvolleyanlage, Kunststoffrundlaufbahnen, Speerwurfanlagen, Hochsprunganlagen, sowie Dreisprunganlagen.
Die Beregnungsanlage wird von einer separaten Brunnenanlage gespeist.
Mit einem gemeinsamen symbolischen Knopfdruck nahmen Bad Salzungens Bürgermeister Klaus Bohl, Landrat Reinhard Krebs, der Sportanlagenplaner Prof. Joachim Casparius, sowie Werraenergie-Geschäftsführer Ulrich Nager und eine junge Nachwuchssportlerin, das „Werraenergie- Stadion“ in Betrieb.
Nicht nur die vielen Sportvereine der Kur -und Kreisstadt kommen in den Genuss des sanierten Stadions, auch der Schulsport wird von den optimalen Bedingungen profitieren.
Schon ab 10 Uhr am Vormittag hatten die Sportler von den Wettkampfanlagen Besitz genommen. Höhepunkte waren am Nachmittag die Spiele der Traditionsmannschaft des FC Carl Zeiss Jena gegen eine Bad Salzunger Regionalauswahl und das erste offizielle Punktspiel, bestritten die Damen des FSV „Silvester“ Bad Salzungen gegen die Fußballamazonen vom SV 1921 Walldorf.
Insgesamt eine sehr gelungene Eröffnungsveranstaltung bei goldenem Oktoberwetter. Thüringens Sozialministerin Heike Taubert (SPD) präsentierte nicht nur Ihren blau-weißen Fanschal, sondern kam nach ihrem offiziellen Grußwort mit vielen Besuchern und Sportlern ins Gespräch, Kontakte welche für die Zukunft positiv sind.
Text und Fotos: Rüdiger Christ
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