Es geht los! Das Wartburgstadion wird saniert!

Veröffentlicht am 19.05.2010 in Allgemein

(v.l) BM Ute Lieske, OB Matthias Doht, Leichtathletiktrainer Peter Grüneberg

Auf diesen Tag haben die Schulen und die Sportler schon ganz lange gewartet. Die Sportanlagen im Eisenacher Wartburgstadion werden saniert. Die museumsreife Aschenbahn verschwindet. Knapp 55 Jahre nach der Inbetriebnahme gab Eisenachs Oberbürgermeister Matthias Doht mit dem symbolischen Spatenstich den Startschuss zu den umfassenden Sanierungsarbeiten.

Mit dabei auch der engagierte Leichtathletiktrainer Peter Grüneberg, der nicht locker gelassen hat, immer und immer wieder die Verantwortlichen auf den verschiedensten Ebenen gedrängt hat, Mittel für diese so dringend erforderliche Maßnahme bereit zu stellen. Dass es jetzt möglich wurde, ist dem Konjunkturpaket der alten, der CDU/SPD-Bundesregierung, noch zu verdanken. „In der Krise investieren, Nachhaltiges gerade für unsere Jugendlichen schaffen“, betonte Eisenachs Stadtoberhaupt Matthias Doht (SPD). Die Kosten für die Umbau- und Sanierungarbeiten sind mit 650.000 Euro veranschlagt. Die Förderung über das Konjunkturpaket II beträgt 487.500 Euro sowie eine Bedarfszuweisung in Höhe von 130.000 Euro. Der Eigenanteil der Stadt liegt bei 32.500 Euro.
Dank der Planungen des Erfurter Architekten Joachim Casparius, einem Stadienumbau-Spezialisten, und der Ergebnisse der Ausschreibung reicht das Geld für eine B-Anlage, wird es sechs Rundlaufbahnen und acht Sprintstrecken für 100 Meter und 110-Meter-Hürden-Läufe geben. Das freut natürlich die Leichtathleten. Peter Grüneberg kündigte schon mal ein großes Meeting mit hochkarätigen Läufern im neuen Stadion für Mai nächsten Jahres an. Mit dem Umbau entstehen eine Speerwurfanlage, zwei Hochsprunganlagen, eine Kugelstoßanlage sowie weitere Anlagen für den Schul-, Vereins- und Freizeitsport. Es wird eine automatische Beregnungsanlage für die Sportrasenflächen installiert. Die SK Sport- und Freizeitanlagenbau GmbH aus Hermsdorf wurde mit der Bauausführung beauftragt. „Wir drehen jeden Cent dreimal rum“, unterstrich Architekt Joachim Casparius. Aus diesem Grund werde auf kostspielige Schautafeln während der Umgestaltung vor dem Stadion verzichtet.
Die Arbeiten werden bis in den Herbst andauern; das Stadion wird voraussichtlich bis November 2010 nicht nutzbar sein: Die Sportrasenflächen werden voraussichtlich erst im Frühjahr 2011 nutzbar sein.

Th. Levknecht

 
 

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