
Pressemitteilung zum Beitrag „Alle zeigen auf Wolf“ in der TA/TLZ vom 17.02.2012:
Dass ausgerechnet Carsten Meyer sich zum Kritiker der jetzigen Abfallbeseitigung aufschwingt, entbehrt nicht einer gewissen Komik. Der OB-Kandidat war als Beigeordneter sechs Jahre und bis in das Jahr 2001 hinein zuständig für die Abfallwirtschaft. Es ist aus dieser Zeit wenig überliefert, das unter der Rubrik Wirtschaftlichkeit und Kostenersparnis im Bereich Abfall mitzuteilen wäre.
Im Gegenteil. Mit eher voraus eilenden Gehorsam wurde damals jede, auch jede unzumutbare oder verhandelbare Auflage des Landesverwaltungsamtes hingenommen. Eine wirtschaftlichere Alternative der Müllverbrennung zur - zugegeben Kritik trächtigen – vertraglichen Vereinbarung mit der Stadt Erfurt gehört nicht zu seinen Hinterlassenschaften.
Insofern gilt: Wer nichts tut, macht auch keine Fehler. Dieses Prinzip ist in der Politik nicht unüblich, für einen OB-Kandidaten aber eher ungeeignet.
Dr. F. Folger
Bürgermeister in Weimar von 1995 bis 2000










