Stellungnahme der SPD Fraktion im Stadtilmer Stadtrat zur geplanten Entlastungsstraße
PRODUCT
Design
Content
Publish
RESOURCES
Blog
Careers
Docs
About
COMMUNITY
Join
Events
Experts
Leider gibt es die gesuchte Seite nicht oder nicht mehr.
Stellungnahme der SPD Fraktion im Stadtilmer Stadtrat zur geplanten Entlastungsstraße
ENTSCHEIDEN SIE AM 16.10.2011 MIT IHREM GEWISSEN, FÜR ALLE BÜRGER STADTILMS
Der Neubau der Entlastungsstraße, welchen die Befürworteter des Bürgerbegehrens fordern, stellt eine der größten Umweltzerstörungen der letzten 20 Jahre in Stadtilm dar.
Durch diese Straße wird ein stadtnahes Erholungsgebiet zerschnitten und darüber hinaus der Stadt die Möglichkeit genommen sich in der Zukunft um weitere Baugebiete für Wohnbebauung auszuweiten.
Durch den Neubau der Bundesstraße 90N von Saalfeld über Großliebringen nach Traßdorf sowie den Rückbau des Hundes wird der gesamte Schwerlast- und Pkw-Verkehr aus der Region Saalfeld/ Rudolstadt, der zurzeit durch Stadtilm fährt, zur Autobahn A71 nach Traßdorf abgeleitet. Des Weiteren wird der Pkw Verkehr aus dem südlichen Ilm-Kreis der zurzeit durch Stadtilm zur Autobahnauffahrt nach Marlishausen fährt durch die neue Anschlussstelle B90N/A71 Traßdorf wegfallen.
Alleine der Neubau der Bundesstraße 90N und die Sperrung des Hundes führten dazu, dass 90 % des Schwerlast- und des Pkw-Verkehrs in Richtung Autobahnauffahrt Traßdorf abgeleitet wird.
Dies führt zu einer erheblichen Reduzierung des Verkehrsaufkommens in Stadtilm, so dass eine etwaige Umgehung, die im Übrigen keine Umgehung darstellt, da auch bei dieser Variante der Verkehr durch die Maxim-Gorki-Straße geleitet werden muss, unnötig ist. Sowohl das Zubetonieren als auch der Verbrauch von wichtigen grünen Thüringer Naherholungsgebieten und landwirtschaftlichen Flächen wird dadurch vermieden.
Ganz abgesehen davon, werden durch den Nicht Bau der Umgehungsstraße 7 Mio. € an Steuermitteln nicht verschwendet. Die Argumentation der Befürworter der Umgehungsstraße, die Straße koste die Bürger von Stadtilm nichts, belegt, dass die Befürworter dieser Straße auf Kosten der Allgemeinheit ein unsinniges Projekt durchsetzen wollen. Selbstverständlich zahlen auch die Bürger der Stadt Stadtilms Steuern und Abgaben, aus denen diese Straße finanziert wird. Darüber hinaus muss bedacht werden, dass bei einem etwaigen Neubau dieser Straße die jetzige Ortsdurchfahrt Stadtilm, die zurzeit eine Bundesstraße ist, zu einer Gemeindestraße herabgestuft wird mit der Folge: dass die Kosten für die Erhaltung dieser Straße nunmehr Stadtilm und seine Bürger trägt.
ENTSCHEIDEN SIE AM 16.10.2011 MIT IHREM GEWISSEN, FÜR ALLE BÜRGER STADTILMS
(Anja Kukuk für die SPD Fraktion Stadtilm)
Homepage SPD Ilm-Kreis
Leider gibt es die gesuchte Seite nicht oder nicht mehr.