SPD-Landtagskandidat Jürgen Holland-Nell im Gespräch mit einem Anwohner Leimbach-Kaiseroda. Schon seit Jahren, eigentlich schon seit Jahrzehnten werden die Anwohner entlang der B 62 auch um ihren wohlverdienten Nachtschlaf gebracht.
Mit Protestdemos und Transparenten bringen diese leidgeprüften Mitbürger ihren Unmut gegen die unerträglichen Verkehrsbelastungen zum Ausdruck.
Auf einer dieser Transparente ist eine Frage an den Landtagsabgeordneten Manfred Grob gerichtet. „Stimmen ihre Diäten Herr Grob?“ Gemeint ist wohl auch, stimmt ihre erbrachte Leistung als Landtagsabgeordneter Herr Grob?. Im Fall der Lösung der Verkehrsprobleme an der B 62, sind da wirklich Zweifel angebracht. Schließlich sitzt Herr Grob nunmehr seit 15 Jahren im Thüringer Landtag.
Nun wenn man dieser Tage den Blick nach Erfurt richtet, wo wiedermal wegen mangelnder Leistung ein Minister entlassen wurde, kann man da sich des Eindruck nicht entziehen, das hier wohl eher kaum das Leistungsprinzip Anwendung findet. Warum auch, selbst als entlassener Minister bezieht man ein Ruhegeld, wovon der „Rest“ der Steuerzahler nur träumen kann.
Der Bund der Steuerzahler Thüringen hat sich vor einigen Tagen erneut gegen die automatische Erhöhung der Abgeordnetendiäten ausgesprochen. Solche Praktiken unserer Landespolitiker sind leider nicht geeignet das Vertrauen in die Demokratie zu stärken.
Sollte ich am 14. September in den Thüringer Landtag gewählt werden, steht mein Einsatz für die Lösung der Verkehrsprobleme der B 62 und die Regulierung der Abgeordnetenbezahlung ganz oben auf der Liste.