Meinhard Golm (links) und Marcel Brader legten für die SPD und Die Linke am Ehrenmal in der Frankfurter Straße Blumengeb Vertreter der Eisenacher Parteien SPD und Die Linke sowie des DGB-Ortskartells gedachten am Ehrenmal in Eisenach, Frankfurter Straße, der am 18. März 1920 von reaktionären Kräften ermordeten fünf Eisenacher Arbeiter. Meinhard Golm (SPD) und Marcel Brader (Die Linke) legten Blumengebinde nieder.
Marcel Bader, Stadtvorsitzender der Partei Die Linke, erinnerte an die Bluttat vor 79 Jahren. „Wer Ereignisse nicht aufschreibt und für die Nachwelt nicht zur Verfügung stellt, trägt eine Mitschuld am Vergessen“, appellierte Marcel Bader an das Geschichtsbewusstsein, spannte zugleich den Bogen in die Gegenwart. Auch heute würden wieder rechtsradikale, antidemokratische und rassistische Organisationen, im alten oder neuen Gewand, versuchen, in der Gesellschaft Fuß zu fassen. Dem müsse mit vereinten Kräften aller Demokraten energisch Einhalt geboten werden. Doch auch der Gesetzgeber sei gefordert, um den brauen Sumpf trocken zu legen, unterstrichen die SPD-Vertreter. Mit einer Minute stillen Gedenkens gedachten die Anwesenden der fünf ermordeten Arbeiter.