
Dr. Nikolaus Dorsch
Altenburg. Nun ist die Katze aus dem Sack: „Die sächsische Landesregierung wird mit dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung die weitere Entwicklung zum Autobahnanbinder der A 72 abstimmen…

Altenburg. Nun ist die Katze aus dem Sack: „Die sächsische Landesregierung wird mit dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung die weitere Entwicklung zum Autobahnanbinder der A 72 abstimmen…
Eines der möglichen Szenarien ist, dass die B7n gar nicht mehr gebaut wird“ (vgl. OVZ vom 21.21.2012).
Damit scheitert oder verschiebt sich das wichtigste infrastrukturelle Projekte für das Altenburger Land für immer oder in eine unabsehbare Zukunft. Und das, obwohl Herr MdB Vogel stellvertretender Vorsitzender des Verkehrsausschusses im Bundestag ist.
Dieses Fiasko war schon abzusehen, als er kraft seines unglaublichen Einflusses dafür sorgen wollte, „dass der Antrag (zum Bau) ganz nach oben auf den Stapel käme (vgl. OVZ vom 10.10.2012)“. Jedem Vernünftigen war damals bereits klar, dass dies nichts als ein Eingeständnis der Einflusslosigkeit war. Allerdings schön verpackt. Die Realität hat diese Blase schneller zum Platzen gebracht als gedacht. Leider, denn die Region leidet und das zählt. Was wir brauchen ist kein Schönreden, sondern tatsächliche Unterstützung. Dass dies funktioniert, beweist die Ortumgehung von Altenburg und Gößnitz. Damals hieß der Verkehrsminister aber Müntefering und hat gemeinsam mit der SPD vor Ort Fakten geschaffen. Sonst würde sich der Verkehr heute noch durch die Städte quälen. Und heute? Nichts als heiße Luft. Aber vor allem Zeit für einen Wechsel in der Vertretung des Altenburger Landes in Berlin.
Dr. Nikolaus Dorsch
Ihr Bundestagskandidat 2013
für den Wahlkreis Greiz - Altenburger Land (195)
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Ergänzung durch Dr. Nikolaus Dorsch am 23.12.2012
Bei der Lektüre der OVZ vom 22. Dezember 2012 reibt man sich verwundert die Augen. Trotz der Hiobsbotschaften zum Autobahnanbinder, fällt MdB Volkmar Vogel nichts weiter ein, als dass „jetzt die Zeit noch nicht reif sei, die Flinte ins Korn zu werfen“.
Wenn sein Koalitionsfreund und Verkehrsminister Ramsauer dies liest, wird er zufrieden lächeln. Er weiß, dass durch seinen MdB kein weiterer Druck ausgeübt wird, sondern dieser brav wartet, bis auf ministerieller Ebene dem Anbinder aus Kosten- oder Planungsgründen der Todesstoß gegeben wird. Weiter räumt Vogel selbst ein, dass er bisher keinen Kontakt zum sächsischen Ministerium gesucht habe. Und dies trotz seiner vollmundigen Ankündigung vom 10.10.2012, dort dafür zu sorgen, dass dort rasch entschieden werde. Und jetzt? Auch jetzt kündigt er nichts an, als bei den bevorstehenden Neujahrsgesprächen, die noch Wochen entfernt sind, die beteiligten Politiker zu kontaktieren. Man plauscht bei einem Glas Sekt und bittet nebenbei um eine schnellere Bearbeitung. Dieser phlegmatische Politikstil ist absolut wirkungsvoll, wenn man nichts erreichen will oder bereits weiß, dass man nichts erreichen kann. Das einzige Mittel zur Lösung wäre eine breite, öffentliche und sofortige Initiative von westsächsischen und ostthüringischen Politikern gemeinsam, wie sie bereits vorgeschlagen wurde. Dann würde sogar in Berlin gehört, dass wir hier ein gemeinsames und absolut wichtiges Projekt für die Region verfolgen und uns nicht abspeisen lassen. Nur wenn wir laut waren und vor Ort den Verantwortlichen klar gemacht haben, dass wir es wirklich wollen, hatten wir Erfolg. Das zeigt u.a. Ortumgehung von Altenburg.
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