In den kommenden Jahren sollen die Kommunen weniger Geld vom Land bekommen. Die geplanten Kürzungen der Thüringer CDU-Regierung umfassen etwa 250 Millionen Euro, welche den Gemeinden nicht mehr zur Verfügung stehen werden.
Geplant ist die Absenkung der Standards bei der Betreuung von Kindern in Kindertagesstätten und Schulen. ?Diese Möglichkeit ist der erste Schritt zur Abschaffung der Einrichtungen.?, so Peter Metz, der Landesvorsitzende der Thüringer Jusos. Deutschland schnitt in der Frühförderung der Kinder besonders schlecht ab. Die Einschnitte werden zu einem Personalabbau führen, der größere Gruppen zu betreuender Kinder nach sich ziehen wird. Nun soll in einem defizitären gekürzt werden, entgegen allen Forderungen nach der besseren Unterbringung und schulischen Ausbildung der Kinder. Eine höhere Geburtenrate ist bei diesen Aussichten auch nicht zu erwarten. Thüringen spart sich die Zukunft selbst kaputt. Die Jusos fordern eine Abkehr vom geplanten Sparkurs. Dieser zeigt die Konzeptionslosigkeit der Thüringer CDU bei der Zukunftsplanung.