Arnstadt wird aus dem neu geschaffenen Kulturlastenausgleich in diesem Jahr 430.836 Euro zusätzlich für sein kulturelles Engagement vom Land Thüringen erhalten, erklärt Eleonore Mühlbauer. Damit leiste das Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur einen entscheidenden Beitrag für die weitere Entwicklung und die Förderung des Kulturlandes Thüringen.
„Arnstadt gehört zu den kulturellen Leuchttürmen Thüringens. Für diese besondere Rolle habe ich uns immer vor Ort und in der Landeshauptstadt eingesetzt. Dieser Einsatz wird jetzt belohnt“, so Mühlbauer.
Mühlbauer unterstreicht: „Das Bekenntnis der Landesregierung zum Kulturland Thüringen ist alles andere als Dampfplauderei. Hier zählen Taten.“
Die 430.836 Euro aus dem insgesamt 9 Millionen Euro umfassenden Kulturlastenausgleich erhält Arnstadt aufgrund seiner kulturellen Einrichtungen, die sich durch überregionale Bedeutsamkeit auszeichnen. Diese Bedeutsamkeit liegt dann vor, wenn das Land Thüringen oder der Bund die Kultureinrichtung institutionell fördern. Antragsberechtigt sind Gemeinden und Landkreise zudem nur, wenn sie mindestens vier Prozent ihres Verwaltungshaushaltes für die Kulturförderung aufwenden. Zusätzlich müssen Städte mindestens 50 Euro und Landkreise mindestens 20 Euro pro Einwohner für Kultur ausgeben. Die SPD-Politikerin wertet den kulturellen Ausgleichsfond als wichtige Stütze für Kommunen wie Arnstadt, die eine hohe Verantwortung für das kulturelle Erbe haben. „Gerade zu Zeiten, in den wir noch keinen Haushaltsplan verabschieden konnten, ist dies eine besonders positive Nachricht für die anstehende Budgetdebatte“, resümiert Mühlbauer.
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