Die neue (alte) Linke

Veröffentlicht am 21.06.2007 in Parteileben

Durch die Vereinigung von WASG und Linkspartei.PDS am 16. Juni 2007 entstand die Partei Die Linke. Für uns Sozialdemokraten ist diese alte Partei mit wieder einmal neuem Namen ein politischer Wettbewerber im demokratischen Spektrum. Insofern werden wir sie wie bisher ernst nehmen und den Wettstreit in Sachfragen weiterführen.

Die Linke will und könnte auch nicht im Bund regieren und durch Übernahme von Verantwortung die Situation in Deutschland verändern. Sie will lediglich protestieren und bietet den Menschen keine konkreten Perspektiven zur Verbesserung ihrer Lebensverhältnisse. Die Linke profitiert natürlich zurzeit von den Ängsten und Unsicherheiten die ernsthafte Reformphasen immer mit sich bringen.

Wenn nun diese mehrheitlich immer noch ehemaligen SED-Mitglieder uns Sozialdemokraten vorwerfen, wir seien neoliberal und wenn Marktradikale uns gleichzeitig vorwerfen, wir stünden zu weit links, dann stehen wir richtig: Die SPD regiert aus der Mitte heraus. Das tun wir in Verantwortung für das gesamte Land. Andere wollen oder können nur polemisieren.
Wir arbeiten daran, dass sich der derzeitige Aufschwung fortsetzt. Wir setzen den Rahmen dafür, dass neue Arbeitsplätze entstehen können. Wir gestalten unsere Sozialsysteme zukunftssicherer. Wir stellen unsere Rahmenbedingungen so ein, dass wir der Globalisierung gewachsen sind.

Wir Sozialdemokraten stehen für soziale Gerechtigkeit. Wir stehen für Freiheit eines jeden Einzelnen. Wir stehen für eine solidarische Gesellschaft in der wechselseitige Verantwortung übernommen wird. Wir sind die einzigen, die soziale Politik für Deutschland gestalten können und wollen. Kurzum: Wir übernehmen Verantwortung für Deutschland und für die Menschen auch in schwierigen Zeiten.

Das Spitzenpersonal der Linken drückt sich im entscheidenden Augenblick regelmäßig davor, in schwierigen Situationen konkrete politische Verantwortung für unser Gemeinwesen zu tragen.

 
 

Homepage Dr. Gerhard Botz

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