Carius darf das Problem Ortsumgehung nicht auf die lange Bank schieben

Veröffentlicht am 14.05.2014 in Allgemein

Auf die Ankündigung von Verkehrsminister Carius, Ortsumgehungen zum Schwerpunkt der Verkehrspolitik zu machen, reagiert Sabine Doht, Sprecherin für Bau und Verkehr der SPD-Fraktion: „Es freut mich, dass der Landesminister die Problematik der Ortsumgehungen anerkennt. Allerdings sollte jetzt gehandelt werden und nicht erst in den kommenden Jahren.“ Doht verweist darauf, dass in diesen Monaten der neue Bundesverkehrswegeplan verhandelt wird, der ab 2015 in Kraft treten soll.

Carius müsse sich deshalb jetzt dem Thema annehmen und sich verstärkt dafür einsetzen, dass sich die Thüringer Anträge zu den Ortsumgehungen im Bundesverkehrswegeplan wiederfinden.

 

Für die SPD stünden die Gesundheit und die Lebensqualität beim weiteren Ausbau der Verkehrsinfrastruktur im Vordergrund. „In vielen Städten und Dörfern warten die Menschen auf eine Entlastung vom Verkehr. Der Bau von Ortsumfahrungen hat für uns deshalb Vorrang“, betont Doht. Der Landesminister müsse jetzt handeln und alles dafür tun, damit im neuen Bundesverkehrswegeplan ab 2015 die Ampeln auf grün geschaltet werden, fordert die SPD-Verkehrsexpertin.

 
 

Homepage Sabine Doht

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