Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee in Rudolstadt

Veröffentlicht am 17.05.2006 in Umwelt & Energie

Wolfgang Tiefensee besuchte Rudolstädter Stahlbau. Die OTZ berichtete:

Zum 95. Geburtstag ein neuer Name

Der Rudolstädter Stahlbau heißt künftig Rudolstädter Bausysteme für Stahl, Glas und Alu

Von OTZ-Redakteur Thomas Spanier Rudolstadt. Eigentlich ist der Rudolstädter Stahlbau (RSB), gegründet 1910 als Stahlhochbauunternehmen Proeschold & Co., schon im vergangenen Jahr 95 geworden. Gefeiert werden soll das Ganze aber erst heute - und das demnächst mit einem neuen Namen.

Weil sich die Aktivitäten des im Rudolstädter Osten angesiedelten Unternehmens längst nicht mehr nur auf Stahl beziehen, soll die Firma demnächst "Rudolstädter Bausysteme mit Stahl, Glas und Alu" heißen. Noch sei rechtlich nicht alles geklärt, aber das Ende des RSB als Name sei in Sicht, so Geschäftsführer Hans-Ulrich Batzke.

Ein schönes Geschenk bekam der Stahlbau schon am vergangenen Freitag zum Beginn der Festwoche. Zuerst wurde ein Auftrag über zwei neue Raststätten an der Autobahn A 6 besiegelt, dann gab es einen Visitenkartentausch mit einem der potentesten Auftraggeber, die es in Deutschland gibt. Nach einer Powerpoint-Präsentation über den Rudolstädter Stahlbau kamen Batzke und Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee (SPD) ins fachsimpeln. Unter anderem ging es um kostengünstige Lösungen für verdichtete Räume, damit die Mieten bezahlbar bleiben. "Wir brauchen in den nächsten Jahren 3,5 Millionen zusätzliche Wohnungen im innerstädtischen Geschosswohnungsbau. Ihre Systemlösungen sind ein interessanter Ansatz", sagte Tiefensee.

Gut möglich, dass daraus der nächste Großauftrag für die Firma erwächst, die im vergangenen Jahr mit 120 Mitarbeitern und zehn Auszubildenden einen Umsatz von fast 20 Millionen Euro erwirtschaftet hat und laut Batzke seit 1994 schwarze Zahlen schreibt. Zu den Referenzobjekten der RSB gehören Autobahnraststätten, Tankstellen, Bahnhöfe, Sternwarten aber auch Wohnhäuser.

 
 

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