BUGA 2021 – Startschuss für die Nördliche Geraaue

Veröffentlicht am 24.06.2017 in Stadtrat

Bild: BUGA Erfurt 2021 gGmbH/Andreas Hultsch

Der Erfurter Stadtrat hat in seiner Sitzung vor der Sommerpause den Vorentwurf sowie den Maßnahmenkatalog zur Umgestaltung der nördlichen Geraaue im Zuge der Bundesgartenschau (BUGA) 2021 und so den Grundsatzbeschluss für die Gestaltung der BUGA-Flächen bestätigt. Hierdurch wurden die Weichen für eine der größten Investitionsmaßnahmen der vergangenen und kommenden Jahre gestellt.

Entsprechend der Planungen werden in den kommenden Jahren rund 44 Mio. Euro überwiegend aus Fördermitteln und unter Beteiligung Dritter in die Infrastruktur des Erfurter Nordens, zum Beispiel in Brücken sowie Fuß- und Radwege, investiert. Dies ist ein enormer Entwicklungsschub für den Erfurter Norden. Mitten in der Landeshauptstadt entsteht der größte Landschaftsgarten Thüringens. Das Grüne Band von der Krämerbrücke bis nach Gispersleben ist fast vier Kilometer lang. Ganz besonderes Augenmerk liegt hierbei auf die Nachhaltigkeit der Investitionen. In den kommenden Monaten gilt es nun, die Detailfragen jeder Maßnahme zu klären und unter ständiger Einbeziehung der Bürgerinnen Bürger zu diskutieren.

Der erste Abschnitt der Renaturierung der Flusslandschaft entlang der Gera, im Bereich des ehemaligen Kraftwerkes in Gispersleben, wurde bereits fertiggestellt.

Durch die Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie wurde das Flussufer neu gestaltet und das Wehr in Gispersleben zurückgebaut. Außerdem haben die Erfurter Stadtwerke das alte Kraftwerk an der Gera abgerissen und die Fernwärmeleitung unterirdisch verlegt. Das Gelände wurde wieder an die Stadt Erfurt übergeben, so dass nun der Weg frei ist für die Landschaftsgestaltung auf dem ehemaligen Kraftwerksgelände im Rahmen der BUGA 2021. Damit geht ein langer Wunsch der Bürgerinnen und Bürger und Vereine in Gispersleben in Erfüllung, da auf dem Gelände auch ein Festplatz für den Ortsteil entstehen wird. Ebenfalls sind Spielbereiche geplant. 2018 wird eine neue Brücke errichtet.

Der Vorentwurf für die Nördliche Geraaue sieht darüber hinaus weitere Raumplanungen sowie die Radwegplanung auf der Westseite vor. Demnach soll der Kilianpark mittels neuer Beleuchtung auf den Hauptwegen, neuen Gehölzer und Stauden und durch Erneuerung von Plätzen funktional aufgewertet werden. Die Uferplätze an der Gera und am Mühlgraben werden zu attraktiven Aufenthaltsorte mit großer Verweilqualität umgestaltet.

Bild: BUGA Erfurt 2021 gGmbH/Andreas HultschAber auch der Wohngebietspark Rieth, das Alte Klärwerk, sowie die Umgebung der Radrennbahn werden in die Planungen miteinbezogen. Ferner erfahren auch der Nordpark und das Garnosionslazarett sowie die Schulhofplanung Karlsstraße Beachtung. In diesem Zusammenhang reichte die SPD-Stadtratsfraktion auch im letzten Stadtrat einen Antrag zur Nutzung des Garnisonslazarettes ab 2022 als Kreativquartier ein. Die Schaffung von Atelier-, Arbeits- und Ausstellungsräumen für Kulturschaffende an dem BUGA-Gelände stellt einen weiteren wichtigen Beitrag zur Kulturlandschaft in Erfurt dar.

Karin Baier, SPD-Stadträtin und Mitglied im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt, und Wolfgang Metz, SPD-Stadtrat und Vorsitzender des BUGA-Ausschusses, sind sich einig:

"Es ist schön zu sehen, mit welch großen Schritten die BUGA-Planungen umgesetzt werden", so Wolfgang Metz. "Dank der städtebaulichen Fördermittel wird das Gelände umfangreich und nachhaltig aufgewertet. Unabhängig von den tatsächlichen Besucherzahlen der kommenden BUGA ist es schon jetzt ein Gewinn für Erfurt."

Die SPD-Stadtratsfraktion wird im BUGA-Ausschuss vertreten durch:

  • Wolfgang Metz, BUGA-Ausschussvorsitzender
  • Karin Baier,
  • Oskar Helmerich
  • Dr. Urs Warweg
  • sowie den Sachkundigen Bürgern Siegfried Kluge und Stefan Barthelmey.

BilderBUGA Erfurt 2021 gGmbH/Andreas Hultsch.

 


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