als Gast der Diskussion zur Gesundheitspolitik: MdL Weber Politischer Themenbrunch zur Gesundheitsreform am 01.11.2010 in Hainichen
Am Montag, dem 01. November 2010 veranstalten die Parteien SPD, DIE LINKE und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN gemeinsam einen politischen Themenbrunch zum Thema Sparpläne der Bundesregierung im Gesundheitsbereich ab 12:00 Uhr im Pflegeheim der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Gößnitz OT Hainichen.
Ziel der Veranstaltung ist es, auf die vorgesehenen Änderungen der bevorstehenden Gesundheitsreform, wie die Erhöhung der Krankenversicherungsbeiträge und die Einführung pauschaler, vom Einkommen unabhängiger Zusatzbeiträge, aufmerksam zu machen. Zudem wollen die drei Parteien über die Auswirkungen der Gesundheits-reform BürgerInnen informieren und eine Möglichkeit zum Diskutieren bieten. Insbesondere soll die Frage, wie die Finanzierung des Gesundheitssystems gerecht gestaltet werden kann, diskutiert werden.
Der offenen Diskussion über die Inhalte und Auswirkungen der bevorstehenden Gesundheitsreform und die zwei generell verschiedenen Konzepte Bürgerversicherung versus Kopfpauschale stellen sich unter anderem Frank Tempel (MdB, DIE LINKE), Frank Weber (MdL, SPD) und Jan Lemanski (Referent für Gesundheit der Grünen Fraktion im Thüringer Landtag). Vertreter von CDU und FDP wurden ebenfalls angefragt, sich an der Diskussion zu beteiligen.
Alle BürgerInnen sind zu dem politischen Themenbrunch recht herzlich eingeladen, um über Ihre Vorstellungen, Sorgen und Wünsche zu berichten.
Für Essen und Getränke ist gesorgt.
Hintergrund:
Die Gesundheitsreform, die ab 1. Januar 2011 in Kraft treten soll, beinhaltet eine Steigerung der Krankenversicherungsbeiträge. Der Beitragssatz für die gesetzlichen Krankenversicherung soll von 14,9 auf 15,5 Prozent angehoben werden wobei 8,2 % auf den Arbeitnehmer und 7,3 % auf den Arbeitgeber entfallen. Des Weiteren ist vorgesehen pauschale, vom Einkommen unabhängige Zusatzbeiträge einzuführen. SPD, DIE LINKE und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sehen den von der Schwarz-gelben Bundesregierung initiierten Umbau des Gesundheitssystems in Richtung Kopfpauschale als sozial ungerecht und als Gefahr für die Gesundheitsversorgung, da damit das Solidaritätsprinzip ausgehebelt wird.