Bürgerinitiative Rhön-Aktiv protestiert beim WVS für eine Änderung der
Bad Salzungen. Vor der Verbandssitzung des WVS protestierten trotz Arbeitnehmer unfreundlichen Termins einige Mitstreiter der BI Rhön-Aktiv.
Selbstangefertigte Transparent sollten den BI-Forderungen mehr Nachdruck verleihen.
Im Verlauf der Verbandsversammlung beantragte Dorndorfs Bürgermeister Ingo Jendrusiak (pl) , Rederecht für BI-Sprecher Carsten Brand.
Jendrusiak würdigte ausdrücklich das Engagement der BI Rhön-Aktiv als konstruktiv und sehr sachlich.
Während WVS-Verbandsvorsitzender Klaus Bohl (FW) im Verlauf der teilweise hitzigen Diskussion die BI in die Querulantenecke drängen wollte.
Bohls Vorwürfe wurden von den anwesenden BI Mitstreitern lautstark zurückgewiesen.
Auch die Einschätzung Ralf Tonndorfs (Linke) vom WVS –Verbraucherbeirat, die BI Proteste hätten nur das Ziel keine Beiträge zahlen zu müssen, stieß auf heftigen Protest.
Mit großer Zustimmung wurde der Vorschlag zur Änderung der Entwässerungssatzung von Zellas Beigeordneten Angelika Christ (SPD) aufgenommen.
In dem Antrag heißt es:
„ Der WVS soll alle betroffenen Grundstückseigentümer anschreiben, sich bei ihnen für die irrtümliche Vorgehensweise entschuldigen und den Grundstückseigentümern freistellen, ob der WVS die bereits angefertigten Fotos zur Datenerhebung verwenden darf oder ob der betroffene Grundstückseigentümer eine Selbstauskunft bevorzugt.
Reagiert ein Grundstückseigentümer nicht in einer angemessenen Frist, ist dem WVS die Erlangung der benötigten Informationen per Fotos gestattet. Vor jeder Fotoaktion sind die betroffenen Grundstückseigentümer über den Termin der vorgesehenen Aufnahmen zu informieren.
Auch in der Zukunft soll der WVS auf dieser transparenten und bürgerfreundlichen Grundlage seine benötigten Daten erheben.
In naher Zukunft wird sich der Werksausschuss des WVS mit der Änderung der Entwässerungssatzung erneut beschäftigen.
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