Bürgerinitiative „Kein Fracking“ erfährt Zustimmung und Gehör bei ihren Forderungen

Veröffentlicht am 10.12.2014 in Umwelt & Energie

von link:Lutz Kromke, NRW- Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, Ralf Pollmeier und Josef Hansens

 

Erfurt/Creuzburg - Politik? Man kann doch sowieso nichts ändern – Die machen doch was sie wollen.

Eine weit verbreitete Meinung und häufige Begründung, um nichts zu tun.

Lutz Kromke (SPD) hingegen, arbeitet nicht nur im Creuzburger Stadtrat mit, er engagiert sich auch bei der Bürgerinitiative „Kein Fracking“ (BI).

Ohne dieses Engagement von Kromke und dessen zahlreichen Mitstreitern wäre wohl auch in Thüringen Fracking, eine sehr umstrittene Gasfördermethode, wo mit sehr  hohem Druck, Wasser und hochgiftige Chemikalien ins Erdreichgepresst  werden,  mit katastrophalen Auswirkungen auf Mensch und Umwelt, zur Anwendung gelangt.

 

Die BI fordert ein Verbot von Fracking mit der entsprechenden Änderung des Bundesberggesetz (BBerG).

In vielen Gesprächen und Schreiben unter anderem an die Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, Barbara Hendricks (SPD)  hat die BI ihre  Forderungen dargelegt.

 

Unterstützung  des Anliegens der BI, traf vor einigen Tagen per Post von NRW- Ministerpräsidentin Hannelore Kraft ein.

Kromke hatte im Sommer die Ministerpräsidentin  bei einem Besuch in der Creuzburger Firma Pollmeier zum  Thema Fracking angesprochen.

Hannelore Kraft spricht sich in ihrem Brief für ein Frackinverbot aus und ermutigt die Mitstreiter der BI in Thüringen mit  ihrem Engagement nicht nach zu lassen.

 

Kromke hat diese Aussage der NRW- Ministerpräsidentin  zum Anlass genommen, den  neuen Thüringer Ministerpräsidenten Bodo Ramelow (Die Linke) anzuschreiben und um Unterstützung zu bitten.

Die Änderung des BBerG im Zusammenhang mit einem Frackinverbot  ist das Ziel der BI.

Kromke sieht sich durch die  im Koaltionsvertrag vereinbarten Festlegungen zum Thema Fracking in Thüringen bestätigt und drängt  auf die Umsetzung.

 
 

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