Nach dem Auftreten der Vogelgrippe in Rügen bittet der Bundestagsabgeordnete Gerhard Botz die Bürger im Landkreis um erhöhte Wachsamkeit und Vorsicht.
?Wir müssen die Sachlage ernst nehmen. Wir haben es im Moment mit einer Tierseuche zu tun und sollten gewisse Regeln einhalten. Anlass zur Panik besteht aber nicht.?
Wirksamen Schutz bieten folgende Maßnahmen:
? Unterbringung des Geflügels in Ställen, um Kontakte mit Wildvögeln zu vermeiden. Die Aufstallungspflicht gilt deutschlandweit ab dem 17. Februar bis etwa Ende April.
? Hände weg von toten oder kranken Tieren, um eine direkten Kontakt zu vermeiden. Darüber sind besonders Kinder aufzuklären.
? Melden von toten oder kranken Tieren an die örtlichen Behörden, die dann weitere Schritte einleiten.
Auf diese Weise wird das Risiko der Übertragung der Vogelgrippe auf Hausgeflügelstände minimiert.
Gerhard Botz informiert weiter darüber, dass das Bundesministerium für Ernährung, Verbraucherschutz und Landwirtschaft eine Telefon-Hotline eingerichtet hat. Hier erhalten Geflügelzüchter, aber auch Bürgerinnen und Bürger Rat und Informationen.
Die Hotline ist von Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr unter den Telefonnummern 01888 529-4601, -4602, -4603, -4604, -4605 erreichbar.