„Wir wollen eine Reform, die diesen Namen auch verdient und keine Kosmetik“ – so kommentiert SPD-Innenpolitiker Heiko Gentzel Vorwürfe, wonach die SPD die Reform des Thüringer Verfassungsschutzes blockiert. Gentzel räumt ein, dass die SPD-geführten Ministerien die von Thüringens Innenminister Geibert vorgelegten Vorschläge für eine Novelle des fraglichen Gesetzes in der Tat abgelehnt hätten. „Hier gilt ganz besonders: Qualität kommt vor Tempo. Die NSU-Mordserie mit all ihren schrecklichen Folgen verpflichtet uns, eine gut durchdachte, fachlich fundierte Gesetzesnovelle zu machen. Ich erwarte, dass der Innenminister seine Arbeit macht und genau solch eine Gesetzesnovelle vorlegt“, begründete Gentzel das Nein der SPD zu den bisherigen Vorschlägen aus dem Innenministerium.
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