Zur nächsten Informations- und Diskussionsveranstaltung im Rahmen der Mitgliederwerbeaktion der Kyffhäuser-SPD wird als Gast der Staatsekretär im Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Prof. Dr. Roland Merten erwartet. Im Greußener Rathaussaal wird er am kommenden Donnerstag, dem 22.09.2011 ab 18.00 Uhr zum Thema „Gemeinschaftschule in Greußen?!-letzte Chance für Gymnasium?!“ informieren und diskutieren. Mit im Podium sitzen neben dem Bildungsstaatssekretär die SPD-Landtagsabgeordnete Dorothea Marx, der Schulverwaltungsamtsleiter des Kyffhäuserkreises Dr. Andreas Räuber und der Vorsitzende des Bildungsausschusses der Kreistages Uwe Vogt.
Zu den Fakten:
Das Hardenberg-Gymnasium ist mit derzeit 295 Schülern das zahlenmäßig kleinste Gymnasium im Kyffhäuserkreis. Glaubt man den aktuellen Berechnungen, so wird die Zahl der Schüler bis 2019 auf circa 240 sinken, was bedeuten würde, dass pro Jahrgang etwa 30-35 Schüler eingeschult werden. Die Empfehlung des Thüringer Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur und der kommunalen Spitzenverbände orientiert auf eine Schülerzahl von mindestens 60 pro Jahrgang, um die notwendige Differenzierung in der gymnasialen Oberstufe ermöglichen zu können. Dies würde bedeuten, dass die Bildung einer Gemeinschaftsschule in Greußen eine Lösung wäre, die zumindest mittelfristig das Abitur in der Salamistadt sichern könnte. Darauf hatten schon das Staatliche Schulsamt Artern und die Schulnetzplanung hingewiesen.
Die Stadträte der Stadt Greußen hatten sich bereits für die Gemeinschaftsschule als Lösung für den Schulstandort in Greußen ins Spiel gebracht, um zu verhindern, dass die gymnasiale Oberstufe in die Kreisstadt verlegt wird. Auch die Fraktionen des Stadtrates Großenehrich schalteten sich mit einer gemeinsam verabschiedeten Resolution zum Erhalt des Schulstandortes Greußen in diese Diskussion ein.
Diesen Ball nimmt die Kyffhäuser-SPD gerne auf und möchte alle Lehrer, Eltern und Schüler, sowie alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu dieser Veranstaltung einladen, um einerseits über die Thüringer Gemeinschaftschule zu informieren und um andererseits über die aktuelle Situation in Greußen zu diskutieren.