Mit Blick auf die steigenden Flüchtlingszahlen betont die SPD-Bildungspolitikerin Marion Rosin im Vorfeld des ersten Thüringer Flüchtlingsgipfels am 23. April 2015: „Die Integration und Förderung einer zunehmenden Zahl von Flüchtlingskindern und insbesondere deren schulische Bildung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, der wir uns stellen müssen. Das gesamte Thüringer Schulwesen steht hier vor großen Herausforderungen. Die Umsetzung bestmöglicher Lösungen für die betroffenen Kinder stellt sich für uns als eine gemeinsame Aufgabe von staatlichen und freien Schulen dar. Dabei sehen wir letztere als Partner der staatlichen Träger.“
Die Regierungskoalition trage dafür Sorge, dass an den staatlichen Schulen der pädagogische Bedarf im Bereich „Deutsch als Zweitsprache“ langfristig gedeckt und die Integration von Flüchtlingskindern aus den verschiedensten Herkunftsländern ein Schwerpunkt in der Lehrerbildung werde. Aber auch die freien Schulen müssten sich noch stärker der Thematik stellen, so die SPD-Abgeordnete. „Ich werde mit den freien Schulträgern in den nächsten Wochen Gespräche führen, wie staatliche und freie Schulen gemeinsam die neuen Herausforderungen bewältigen können. Im Gegenzug können sich die freien Schulen auf eine angemessene Landesförderung verlassen“, erklärt Marion Rosin.










