G. Matzulla
Krankenhausprivatierung in Altenburg/Schmölln
Bildung einer Öffentlich-Privaten-Partnerschaft bei den Krankenhäusern im Eigentum des Landkreise Altenburger Land
Krankenhausprivatierung in Altenburg/Schmölln
Bildung einer Öffentlich-Privaten-Partnerschaft bei den Krankenhäusern im Eigentum des Landkreise Altenburger Land
Zur Bildung einer Öffentlich ? Privaten ? Partnerschaft bei den Krankenhäusern im Eigentum des Landkreises
In der öffentlichen Diskussion ist zu hören, der Kreistag hätte den Beschluss zur Krankenhausentwicklung nur deshalb gefasst, um das Schmöllner Krankenhaus zu retten. Das stimmt so nicht. Es geht um die Zukunft beider Häuser, was eine längerfristige Strategie erfordert. Dem jetzt schon spürbaren Wettbewerbsdruck durch hochkompetente Fachkliniken im Umfeld des Altenburger Landes soll jetzt und damit rechtzeitig entgegen gewirkt werden.
Im Mittelpunkt aller Entwicklungen muss das Wohl der Patienten stehen. Dazu sind solche Voraussetzungen zu schaffen, dass das medizinische Leistungsspektrum als auch der Service zukünftig auf hohem Niveau bleiben.
Ein Anstieg der Abwanderung von Patienten zur Konkurrenz hätte schon bald fatale Folgen. Es gilt also mit der dynamischen Entwicklung im medizinischen Bereich Schritt zu halten. Ja sogar möglichst besser zu sein, damit sich Patienten wie auch niedergelassene Ärzte zunehmend für eine Behandlung in einem hiesigen Krankenhaus entscheiden.
Das wir diese Herausforderungen nicht aus eigener Kraft bewältigen können, hat das vorliegende Gutachten als auch der gesamte Prozeß bis hin zum Kreistagsbeschluss gezeigt. Wir brauchen eine Erweiterung des Leistungsprofils im stationären, aber auch ambulanten Bereich. Die Einbindung in das überregionale Netzwerk eines Partners bietet dazu eine reale Chance.
Großes Verständnis haben wir für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich um ihren Arbeitsplatz sorgen. Ganz besonders das vom Gesetzgeber neu vorgegebene Abrechnungssystem nach Fallpauschalen (DRG) bedingt eine immer geringere Verweildauer von Patienten im Krankenhaus. Demzufolge kann es passieren, dass die Anzahl der Pflegekräfte sinken muss. Gleichzeitig könnte durch die moderne Behandlungstechnik ein zunehmender Bedarf an fachtechnischen Kräften entstehen. Vorgesehen ist deshalb ein Personalsicherungskonzept in den Vertrag einzubinden. Damit soll weitestgehend Beschäftigung garantiert werden, verbunden mit Möglichkeiten zur Qualifizierung sowie sozial verträglichen Angeboten für ältere Mitarbeiter.
Die SPD-Fraktion begrüßt die Entscheidung des Landrates, die Mitarbeiter in die Gespräche einzubeziehen und den Dialog auf eine breitere Ebene zu stellen. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse, Anregungen und Vorschläge werden in unsere weitere Arbeit einfließen.
Gabriele Matzulla
Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion
Homepage SPD Altenburger Land
Leider gibt es die gesuchte Seite nicht oder nicht mehr.