Baumann: SPD bringt Landesarbeitsmarktprogramm als wegweisendes Zukunftsprojekt auf den Weg

Veröffentlicht am 29.04.2010 in Arbeit

Rolf Baumann, arbeitsmarktpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Thüringer Landtag, sieht in dem vom Wirtschaftsminister Machnig vorgelegten Landesarbeitsmarktprogramm „Arbeit für Thüringen und Zukunft Familie“ einen wichtigen Meilenstein bei der Bekämpfung von Arbeitslosigkeit und Fachkräftemangel.

„Mit dem sofort nach Verabschiedung des Landeshaushalts startenden Landesarbeitsmarktprogramm helfen wir vor allem Arbeitsuchenden mit mehreren Vermittlungshemmnissen und schaffen Perspektiven für junge Familien mit Kindern. Wir wollen diese beruflich integrieren, ihre Beschäftigungsfähigkeit erhalten und verbessern und zeigen, wie wichtig und hilfreich aktive Arbeitsmarktpolitik ist.“
Baumann begrüßt, vor dem Hintergrund der auf den Arbeitsmarkt durchschlagenden Folgen der Wirtschafts- und Finanzkrise, dass mit der zügigen Neuauflage eines zukunftsweisenden Arbeitsmarktprogramms zum richtigen Zeitpunkt ein wichtiger Teil des Koalitionsvertrags umgesetzt wird.
Insgesamt soll das Programm 3.500 Personen in Arbeit bringen.
„In Thüringen sind rund zwei Drittel der Arbeitslosen dem Rechtskreis des SGB II zuzuordnen. Wir wollen ihnen Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglichen und die kann am Besten über bezahlte Arbeit gesichert werden“, so Baumann. Das Landesarbeitsmarktprogramm, für das 15 Mio. € im Landeshaushalt eingeplant sind, ist auf zwei unterschiedliche Zielgruppen ausgerichtet. Denn die Struktur der Arbeitslosen in Thüringen ist vielfältig. So gibt es über 17.000 Partner-Bedarfsgemeinschaften (SGB II) mit Kindern, wobei in 2.600 von ihnen beide Elternteile von Arbeitslosigkeit betroffen sind. Über 6.500 der Arbeitslosen in Thüringen müssen mit einer Schwerbehinderung leben, 27.000 sind älter als 55 Jahre, ungefähr 22.000 sind Alleinerziehende. Für viele dieser Menschen gibt es ohne zusätzliche Unterstützung keine echte Chance auf dem Arbeitsmarkt. Das neue Landesarbeitsmarktprogramm setzt genau dort an. Im Programmteil A „Arbeit für Thüringen“ werden dazu regionale Integrationszentren etabliert. Hier sollen rund 2.000 Personen besonders betreut, begleitet und zu geeigneten Beschäftigungs- und Qualifizierungsangeboten geführt werden. Dies geschieht in enger Kooperation mit den Grundsicherungsstellen des SGB II, den Arbeitsagenturen und den Kommunen. Der Teil B „Zukunft Familie“ richtet sich vor allem an Familien mit Kindern, in denen beide Elternteile arbeitslos sind. Hier sollen 1.500 Arbeitsplätze geschaffen bzw. gefördert werden.

 
 

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