Autobahnanbindungen des Städtedreiecks verbessern!

Veröffentlicht am 18.02.2011 in Allgemein

Demo für den Ausbau 2010

Verkehrskonferenz in Rudolstadt

"Die schnelle Anbindung des 'Städtedreiecks am Saalebogen' an die A 71 durch den weiteren Ausbau der Landesstraße 1048 hat für die Landesregierung oberste Priorität. Nach der Freigabe des Tunnels Pörzberg wird die Straße in zwei weiteren Bauabschnitten in den kommenden beiden Jahren bis Nahwinden durch das Land ausgebaut", erklärte gestern in Rudolstadt die Staatssekretärin für Bau, Landesentwicklung und Verkehr, auf einer Verkehrskonferenz des Städteverbundes.

"Der Landesregierung ist bewusst, dass nicht alle Landesteile durch den Neu- und Ausbau der Autobahnen einen gleich großen Nutzen ziehen. Für eine schnelle Autobahnanbindung besteht vor allem beim Städtedreieck "Bad Blankenburg - Rudolstadt - Saalfeld', dem Werraraum rund um Bad Salzungen und Schmalkalden sowie Mühlhausen und Altenburg ein erhöhter Handlungsbedarf. Wir müssen diese Regionen durch Schnellstraßen - gut ausgebaute Bundesstraßen mit Ortsumgehungen - an das Autobahnnetz anschließen", sagte die Staatssekretärin.

"Um hier voranzukommen konzentriert das Land Straßenbaumittel auf den Ausbau der Landesstraße L 1048 von Rudolstadt in Richtung Westen bis Nahwinden. Das Land schafft damit die Voraussetzung für den Neubau der Bundesstraße B 90, die Rudolstadt künftig mit einer Fahrtzeit von rund 30 Minuten bei Traßdorf an die A 71 anbinden soll. Die Landesregierung drängt darauf, dass der Bund die Finanzierung des Baus der B 90 ab Nahwinden trotz aller Haushaltsengpässe im zeitlichen Zusammenhang mit dem Ausbau der Landesstraße ermöglicht. Dann wäre auch die zweite Hälfte dieser schnellen Verbindung gesichert", sagte die Staatssekretärin.

Eine zweite schnelle Anbindung an das Autobahnnetz erhält das Städtedreieck durch den Ausbau der B 281 über Pößneck an die A 9 bei Triptis. Für den Ausbau dieser Verbindung - mit der mehrspurigen Nordtangente von Saalfeld sowie den Ortsumgehungen von Schwarza, Saalfeld-Gorndorf, Unterwellenborn, Neustadt/Orla sowie Triptis/Miesitz - wurden in den letzten Jahren wesentliche Teile der Straßenbaumittel des Bundes konzentriert. "Um hier weiter zu kommen, müssen wir eine Linie für die Ortsumfahrungen von Pößneck, Rockendorf und Krölpa finden. Das dazu notwendige Raumordnungsverfahren soll so schnell als möglich beendet werden. Durch eine lösungsorientierte Mitwirkung aller Beteiligten in der Region könnten wir die Planung beschleunigen", mahnte die Staatssekretärin. Dies sei auch Voraussetzung, um mit dem Bund die Finanzierung der Bauvorhaben klären zu können.

Neben den beiden Zubringern an das Autobahnnetz sollen auch die Ortsdurchfahrt (B 85/B 88) von Rudolstadt und die Verbindungen nach Jena (B 88) und Neuhaus (B 281) schrittweise verbessert werden. Für Rothenstein und Zeutsch (B 88) liegen die Planfeststellungsbeschlüsse bereits vor. Weitere Planungen sind in Arbeit.

 
 

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